Zwei junge Frauen stecken ihre Köpfe in eine schwarze Box mit der Aufschrift Archiv.

Rückblick

2017

11. März bis 5. Juni 2017

Lutherland. Fotografien aus der Welt des Glaubens

Eine Ausstellung von Jörg Gläscher

Seit Oktober 2015 ist der Leipziger Fotograf Jörg Gläscher durch das Kernland der Reformation, aber auch durch andere Regionen Deutschlands gereist. Er hat sich auf die Suche nach der Präsenz des christlichen Glaubens begeben und ist dabei den Menschen und Landschaften begegnet, in denen Luthers Ideen lebendig geblieben sind. Mit seiner Kamera begleitete er eine Leipziger Konfirmandengruppe ebenso wie die Bischöfin von Magdeburg, einen Gottesdienst im Hamburger Hafen und die Beerdigung von Helmut Schmidt, Besucher der Dresdener Frauenkirche oder das Christival in Karlsruhe und viele weitere Stationen.

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2016

26. November 2016 bis 5. Juni 2017

Scham. 100 Gründe, rot zu werden

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Gründe, sich zu schämen, gibt es fast so viele, wie es Menschen gibt. Die Auswahl, die für die Ausstellung getroffen wurde, kann darum nicht vollständig sein. Auch die einzelnen Themenfelder sind nicht trennscharf, vielmehr überlappen sie einander mehr oder weniger stark. Ähnlich ist es beim individuellen Schamempfinden: Hier überwiegen mal die subjektiven, mal die gesellschaftlichen Anteile – und manchmal sind beide gar nicht voneinander zu trennen.

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24. März BIS 25. September 2016

VON DER FLÜCHTIGKEIT DES GLÜCKS. FOTOGRAFIEN VON PHILLIP TOLEDANO

Eine Ausstellung des Hauses für Photographie / Deichtorhallen Hamburg zu Gast im Deutschen Hygiene-Museum

Die sechs Bildserien des New Yorker Fotografen Phillip Toledano beschäftigen sich mit existenziellen Aspekten des Daseins, die von den meisten Menschen gern weiträumig umschifft, verdrängt oder gänzlich ausgeblendet werden: mit Alter, Abschied und Sterblichkeit, mit traumatischen Erinnerungen und quälenden Zukunftsängsten oder mit der Veränderung von Menschenbildern durch die fortschreitende Entwicklung der medizinisch-technischen Möglichkeiten. 

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2015

5. Dezember 2015 bis 3. Juli 2016

FAST FASHION. DIE SCHATTENSEITEN DER MODE

Eine Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg zu Gast im Deutschen Hygiene-Museum

Mode fasziniert und verzaubert seit jeher. Als Bestandteil unserer Alltagskultur ist sie zu einem unverzichtbaren Ausdruck des individuellen Lifestyles geworden. Das Bedürfnis nach Mode wird heute von einer weltweit agierenden Industrie bedient, die Kleidung für jeden Geschmack und in jeder Preislage auf den Markt bringt. In der Ausstellung wurden die Mechanismen dieses Wirtschaftszweiges erstmals umfassend kritisch analysiert  – aus ökonomischer, ethischer und ökologischer Perspektive.

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5. September 2015 bis 21. Februar 2016

AIDS. NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Die Ausstellung beleuchtete die Kommunikation über AIDS ausgehend vom dem weltweit umfangreichsten Bestand von 10.000 AIDS-Plakaten aus 147 Ländern, der sich in der Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums befindet. Rund 240 ausgewählte Plakate traten in einen spannungsreichen Dialog mit anderen Zeitdokumenten, darunter Werbung, Filme, TV-Talkshows, Radio-Jingles und andere Medien der Popkultur. Ergänzt wurde dieses multimediale Netzwerk durch künst­lerische Arbeiten, die unterschiedliche Aspekte der Bild­produktion und -politik rund um das Phänomen AIDS ästhetisch reflektierten.

Von April 2017 bis Januar 2018 ist die Ausstellung unter dem Titel "AIDS - Ein Kampf in Bildern" im Musée international de la Croix Rouge et du Croissant Rouge in Genf zu sehen. 

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18. April bis 1. November 2015

FREUNDSCHAFT. DIE AUSSTELLUNG ÜBER DAS, WAS UNS VERBINDET

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Kritisch hinterfragend und abwechslungsreich wie eine gute Freundschaft brachte die Sonderausstellung ganz unterschiedliche Ausstellungstypen zusammen: Von der klassischen Objektschau mit Staatsgeschenken aus aller Welt über eine Buchausstellung, die Schriftstellerfreundschaften dokumentierte, bis hin zur interaktiven Erlebniswelt, die der Aktualität gängiger Freundschaftskonzepte auf den Zahn fühlte und zugleich der Bedeutung von Freundschaften in der Generation „Social Media“ nachspürte. Das Besondere: Besucher_innen konnten eingangs der Ausstellung ein individuelles Profil von sich erstellen lassen, auf dessen Grundlage „befreundete Objekttexte“ ausgewählt wurden, die anschließend während des Rundgangs per Chip abrufbar waren.

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2014

11. Oktober 2014 bis 28. Juni 2015

BLICKE ! KÖRPER ! SENSATIONEN ! EIN ANATOMISCHES WACHSKABINETT UND DIE KUNST

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Ausgangspunkt dieser Sonderausstellung war das historische anatomische Wachskabinett aus der Sammlung des DHMD. Diese wertvollen Objekte wurden erstmals in einem musealen Zusammenhang gezeigt und mit körperbezogenen Werken der Gegenwartskunst konfrontiert. Zu sehen waren unter anderem Arbeiten  von Louise Bourgeois, Robert Gober, Damien Hirst, Mike Kelley, Zoe Leonhard, Paul McCarthy, Steve McQueen, Bruce Nauman, Marcel Duchamp, Asta Gröting, Pipilotti Rist und Luc Tuymans.

AUSSTELLUNGSTRAILER

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29. November 2014 bis 22. Februar 2015

ALLES FAMILIE - INTERAKTIVE AUSSTELLUNG FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND ERWACHSENE

Die vom ALICE - Museum für Kinder und den Frankischen Stiftungen zu Halle produzierte Ausstellung sensibilisiert für die sich wandelnden  Vorstellungen davon, was Familie heute ausmacht. In einem interaktiven Labyrinth stellt sie unterschiedliche Familien-Modelle und ihren Alltag vor: Von einer Familie mit einem blinden Kind, über eine bunt zusammen gewürfelte Großfamilie bis hin zu Eltern, die aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen stammen.

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Besucher beobachten zwei Männer auf dem Zeitkarussell einer sich drehenden Scheibe mit einem Monitor, der aufgezeichnete Bewegungen verzerrt. Der Raum ist rot und der Boden aus Holz.
10. JULI BIS 21. AUGUST 2014

ERKUNDUNGEN DES JETZT - EXPLORING THE NOW

Ein interaktives Ausstellungsprojekt des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik der Humboldt-Universität, Berlin, des Max-Planck Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig, und des Institute for Psychoacoustics and Electronic Music, Gent/Belgien, zu Gast im Deutschen Hygiene-Museum

Durch gezielte Zusammenführung von Konzepten aus Kunst und Kognitionswissenschaft untersucht diese Ausstellung Möglichkeiten, die Qualität und Dauer des gegenwärtigen Moments zu verändern. In drei interaktiven Installationen wird den Besuchern die Gelegenheit geboten, mit Zeit und Raum zu spielen und das subjektive „Jetzt“ zu modifizieren. An diesen Installationen können jeweils mehrere Besucher den Zusammenhang zwischen körperlichen Handlungen und sinnlichen Wahrnehmungen für sich neu erlebbar machen. 

8. MÄRZ BIS 12. OKTOBER 2014

DAS NEUE DEUTSCHLAND. VON MIGRATION UND VIELFALT

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Das Leitmotiv der Ausstellung bildete die Stadt - als Ort der Ankunft, Kontaktzone zwischen Alteingesessenen und Neuankömmlingen und Sinnbild unserer Gesellschaft. Es enstand eine fantasievolle Architektur aus Transportkisten aller Art, die urbane Räume und Orte umfasste: die Skyline, die Straße, das Archiv, den Markt, das Gotteshaus oder das Museum. Hier wurden Fakten zur Migrationsgeschichte ebenso thematisiert wie Träume und Sehnsüchte, Flucht und Asyl, Ökonomie und Steuerung von Migration, Bildung und Religion, Vorurteile und Rassismus.

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2013

12. Oktober 2013 bis 20. Juli 2014

tanz! - Wie wir uns und die Welt bewegen

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Menschen tanzen - weltweit und zu allen Zeiten! Wir tun es in unendlichen Spielarten, aus den unterschiedlichsten Anlässen und quer durch die Kulturen. Erstmals beschäftigte sich eine große Ausstellung umfassend mit diesem uralten Phänomen. Im Tanz kommt zum Ausdruck, was uns seit jeher bewegt: Sei es Lebensfreude oder Lebensqual, hemmungslose Ekstase oder gezügelte Disziplin. Tanz ist nicht nur Freizeitvergnügen oder Kunstform. Denn in ihm spiegeln sich immer auch die gesellschaftlichen Bedingungen, in denen er entsteht - und auf die er selbst zurückwirkt.

AUSSTELLUNGSTRAILER

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Eingang zum inszenierten Luxus-Schiff MS Reichtum, das die Kulisse der Ausstellung bildete. Auf dem Schiff stehen eine weibliche und eine männliche Schaufensterpuppe mit schicker Kleidung und Sonnenbrillen.
6. Juli bis 10. November 2013

Reichtum - Mehr als genug

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Weltweit wird die Kluft zwischen Arm und Reich heute größer. Die Lebenswirklichkeiten der Reichen und die der Armen scheinen kaum noch etwas miteinander zu tun haben. Gleichzeitig ist der Wunsch nach einer Existenz in materiellem Überfluss ein wichtiger Antrieb für unser Handeln. Das gilt für unser persönliches Leben und für die Gesellschaft insgesamt. Der uralte Traum von Luxus, Wohlstand und Sicherheit ist noch nicht ausgeträumt.

Eine Besucherin in einem Ausstellungsabteil, der wie ein Box aufgebaut ist. Die Außenwände zeigen helle, großformatige Porträtfotos verschiedener Menschen und sind in Holzrahmen eingefasst.
14. Juni bis 21. Juli 2013

Zukunft Leben. Die demografische Chance

Eine Wanderausstellung der Leibniz-Gemeinschaft im Deutschen Hygiene-Museum

Wir leben länger. Wir bekommen weniger Kinder. Wir werden vielfältiger. Welches Entwicklungspotential ist damit verbunden: gesellschaftlich, familiär und individuell? Wo zeichnet sich heute ab, was morgen sein wird? Die Wanderausstellung "Zukunft leben. Die demografische Chance" der Leibniz-Gemeinschaft präsentiert wissenschaftliche Fragestellungen und Erkenntnisse zum demografischen Wandel. Interaktive Exponate führen ein in Fragestellungen, Analysen, Forschungsprozesse und ihre Ergebnisse und zeigen, wie Wissenschaft heute an Antworten für morgen arbeitet.

Besucher vor einer weißen Wand mit großformatigen Fotografien. Die Bilder dokumentieren den Arbeitsalltag am Internationalen Strafgerichtshof von Den Haag.
17. Mai bis 11. August 2013

Über Grenzen

Eine Fotoausstellung von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen

Mit rund 200 Farb- und Schwarzweiß-Fotografien fragt diese große Ausstellung der Berliner Agentur OSTKREUZ danach, welche Realitäten an den Grenzen unserer Gegenwart herrschen. 18 Fotografinnen und Fotografen haben sich in Europa, Afrika, Asien und Amerika umgesehen und beobachtet, wie sich Menschen verändern, die im Umfeld von Grenzen leben. Vor allem aber haben sie sich dafür interessiert, welche Erfahrungen die Menschen dort machen und wie sie ihr Leben mit und jenseits von Grenzen gestalten.

2012

Ausstellungsraum mit Gemälden und Fotografien an dunklen Wänden. Links im Vordergrund steht ein Ausstellungstext an der Wand.
22. September 2012 bis 7. April 2013

C'est la vie - Das ganze Leben

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Die Sonderausstellung „C’est la vie - Das ganze Leben“ brachte Werke Alter Meister und moderner Fotografen in einen spannungsreichen Dialog. Gemälde des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud aus dem 14. bis zum 19. Jahrhundert und zeitgenössische Fotografien der Sammlung Teutloff waren zu Ensembles zusammengestellt, die mit ihren thematischen Schwerpunkten ein Kaleidoskop der menschlichen Existenz ergaben.

An weißen Wänden hängen in einem Ausstellungsraum immer zwei Fotografien nebeneinander.
4. Mai bis 29. Juli 2012

Herlinde Koelbl - Kleider machen Leute

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Für ihr Fotoprojekt hatte die Fotografin Herlinde Koelbl siebzig Menschen in Deutschland und im Ausland porträtiert - zunächst in ihrer Standes- oder Berufsbekleidung und anschließend so, wie sie sich in ihrer Freizeit kleiden. Erforscht wurde in dieser Fotoserie, was die unterschiedlichen "Uniformen" aus den Menschen machen. Unsere Kategorien der Wahrnehmung anderer Menschen wurden in dieser Ausstellung bestätigt und gleichzeitig verunsichert: In welcher Kleidung zeigen sich die Porträtierten in ihrer sozialen Rolle, in welcher kommt ihr individueller Charakter zur Geltung?

In einem hellen Ausstellungsraum, der an einen Essbereich erinnert hängt im Vordergrund links ein Krokodil und im Hintergrund rechts ein Kronleuchter.
25. Februar bis 30. Dezember

Die Leidenschaften - Ein Drama in fünf Akten

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Die Leidenschaften sind die vehementesten unter den menschlichen Gefühlen. Nicht nur unser Alltagsleben ist von ihnen geprägt, auch in der Welt der Politik und der Kunst, des Sports und der Wirtschaft läuft ohne Leidenschaften fast nichts. Mit ihrer spannungsreichen Gegenüberstellung von ebenso kostbaren wie profanen Exponaten hatte die australische Kuratorin Catherine Nichols ein Theaterstück zur Kulturgeschichte der Leidenschaften von der Antike bis in unsere Gegenwart entwickelt und die Ausstellung als ein epochen- und disziplinübergreifendes Projekt inszeniert.

2011

In einer sehr großen Vitrine sind vorne Fahrräder aus verschiedenen Zeiten und dahinter andere Sportutensilien wie Bälle, ebenfalls aus verschiedenen Zeiten.
16. April 2011 bis 26. Februar 2012

Auf die Plätze - Die Sportausstellung

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Die Sonderausstellung "Auf die Plätze" beschäftigte sich mit Trends in der Welt des Sports und warf gleichzeitig ganz neue Perspektiven auf die Kulturgeschichte der Bewegung. Mit ihren zahlreichen interaktiven Elementen sprach diese Ausstellung Sportinteressierte, Aktive und leidenschaftliche Fans ebenso an wie Sportskeptiker oder solche Museumsbesucher, die den Sport vor allem als eine Bühne für die heute herrschenden Körperbilder und die sich wandelnden Strukturen unserer Gesellschaft sehen.

In der Mitte des Raum ist eine kniende Steinskulptur und um sie herum hängen an drei freistehenden Wänden Bilder. An der Wand im Hintergrund steht ebenfalls in weiß in Großbuchstaben "Geisteszustände".
23. Juli bis 30. Oktober 2011

Images of the mind - Bildwelten des Geistes aus Kunst und Wissenschaft

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums und der Mährischen Galerie Brünn

Die Ausstellung „Images of the Mind“ betrachtete den menschlichen Geist als ein visuelles Phänomen - von der Antike bis zur Gegenwart. Sie nahm aktuelle Diskussionen um die Aussagekraft wissenschaftlicher Visualisierungen zum Anlass, die Rolle des Bildes für das Verständnis der geistigen Fähigkeiten vor einem weiteren Horizont zu betrachten. In einer einmaligen Zusammenführung hochkarätiger Kunstwerke und bedeutender Bilder aus der Wissenschaft präsentierte „Images of the Mind“ den Geist als ein kulturelles und biologisches Phänomen.

2010

In einem Raum sind aus Jutestoff Berge gestapelt, vor denen in Vitrinen verschiedene Gegenstände stehen. An die blauen Wände sind an manche Stellen Zitate projiziert.
2. Oktober 2010 bis 5. Juni 2011

Kraftwerk Religion - Über Gott und die Menschen

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Eingebettet in eine Landschaft aus Filz und Metall gewährte die Ausstellung „Kraftwerk Religion“ ihren Besuchern einen vielschichtigen und multimedialen Einblick in die Welt der Religionen. Mittels der drei Themenbereiche „Religionen in der Gesellschaft“, „Gemeinschaften und Offenbarungen“ und „letzte Fragen“ gab die Ausstellung Einblicke in die Geschichte, aktuelle öffentliche Debatten und private Glaubensbekenntnisse. Rund 300 kulturhistorische Objekte, Kunstwerke und religiöse Objekte von internationalen Leihgebern illustrierten Historisches und Aktuelles, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen.

In der Mitte des Raums stehen verschiedene Schaufensterpuppen. Auf die linke Wand sind acht große Porträts von Frauen und einem Mann geklebt. An der Wand rechts im Hintergrund hängen viele kleine Bilder von Personen.
27. März 2010 bis 2. Januar 2011

Was ist schön?

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Die Ausstellung „Was ist schön?“ präsentierte eine kritische Bestandsaufnahme des Schönheitsdiskurses und zeigte, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit prägen. Im Widerspruch zu der verbreiteten Vorstellung, dass uns die Medien heute ein verbindliches Ideal von Schönheit diktieren würden, kam die Ausstellung zu einem ganz anderen Schluss: Schönheit wird heute von den meisten Menschen als Differenz und Pluralität gelebt.

2009

Ein großer pinker zylinderförmiger Pavillion steht in der Raummitte. Im Hintergrund sind schwarze Wände auf denen Grafiken oder Worte stehen. Rechts sind außerdem Medienstationen.
25. Juni 2009 bis 11. April 2010

Arbeit - Sinn und Sorge

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums

Anders als in den gängigen Diskussionen üblich, rückte die Ausstellung die Perspektive des einzelnen Menschen in den  Vordergrund – die Sorge um den Lebensunterhalt, den Wunsch nach Selbstverwirklichung und sozialer Anerkennung und nicht  zuletzt die Funktion von Arbeit als sinnstiftende Tätigkeit. So stellte sie heraus, dass Nützlichkeit nicht das letzte Argument sein kann, wenn es darum geht, die Bedeutung von Arbeit zu verstehen; dass Bezahlung nicht das einzige Kriterium für das Tätigsein ist und dass Ausbildungswege, die sich allein an den aktuellen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientieren, selten von Vorteil sind.

Das Ende einer großen roten Rutsche, in der zwei Mädchen und ein sitzen und lachen.
26. September 2009 bis 3. Januar 2010

Kopfüber herzwärts - Eine Mitmachausstellung über dich und deinen Körper

Eine Ausstellung von Das Grazer Kindermuseum "Frida&Fred"

Bewegung und spielerisches Entdecken des eigenen Ichs standen im Zentrum der Ausstellung „Kopfüber herzwärts“. Familien mit Kindern zwischen vier und zwölf Jahren konnten sich auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise mit dem Thema Mensch auseinandersetzen, wenn sie sich kopfüber herzwärts auf die Suche nach den Möglichkeiten ihres Körpers und ihres "Ichs" begaben.

Links auf zwei schwarzen Wänden sind Text und Bilder angebracht. Rechts an einer weißen Wand hängen alte Porträts verschiedener Personen. Davor steht eine Vitrine mit Büchern und Texten.
4. April bis 9. August 2009

Krieg und Medizin

Eine Ausstellung des Deutsche Hygiene-Museums und der Wellcome Collection, London

Wie Ärzte und Krankenschwestern, aber auch Soldaten und Zivilisten den bisher noch kaum erforschten ethischen Konflikt von Krieg und Medizin erleben bildete das Zentrum der Ausstellung "Krieg und Medizin", ein Gemeinschaftsprojekt der Wellcome Collection, London, und des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Die spannungsvollen Wechselverhältnisse von Krieg und Medizin bis heute zeigte die Ausstellung anhand von historischen und zeitgenössischen Exponaten und Dokumenten, von Foto- und Filmmaterial, aber auch anhand von Arbeiten bekannter Künstler wie Max Beckmann, Georg Grosz oder Conrad Felixmüller. Sie spannte einen zeitlichen Bogen von den Konflikten in Afghanistan oder im Irak bis zurück zur humanitären Katastrophe des Krimkrieges.