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Bitte beachten Sie:

Die folgenden Bilder dürfen ausschließlich in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Dauerausstellung verwendet werden.

Copyright: Wenn nicht anders angegeben, Deutsches Hygiene-Museum

 

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RAUM 1

DER GLÄSERNE MENSCH



Blick in den Raum "Der Gläserne Mensch"
Foto: David Brandt

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Blick in den Raum "Der Gläserne Mensch"
Foto: Sandra Neuhaus

Dateigröße (JPG) 2 MB


Gläserne Frau, 1995
Foto: Werner Lieberknecht

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Gläserne Frau, 1935
Foto: Werner Lieberknecht

Leihgabe: Deutsches Historisches Museum, Berlin

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Die erste im Museum produzierte "Gläserne Frau" stiftete der Textilfabrikant S. H. Champ aus Jackson/Michigan. 1936 im Museum of Science in New York vorgestellt, ging sie danach jahrelang auf Tournee durch die USA. Von ihrem letzten amerikanischen Standort, dem Science Center in St. Louis, gelangte sie 1988 als Schenkung an das Deutsche Historische Museum.


Borghesischer Fechter, Kopie, um 1928
Foto: David Brandt.de

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Anatomisches Modell von L. T. J. Auzoux, 1865
Foto: David Brandt.de

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Im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Industrie für den wachsenden medizinischen Lehrmittelbedarf. Anatomische Wachsmodelle waren empfindlich; deshalb experimentierte der angehende Arzt Louis Thomas Jérôme Auzoux (1797-1880) mit dem leicht formbaren Papier-Maché, damals für dekorative Zwecke in Gebrauch. 1822 stellte Auzoux sein erstes anatomisches Modell vor. Der Erfolg ließ ihn später eine Fabrik für Lehrmodelle von Mensch und Tier gründen.


Anatomisches Modell einer Schwangeren, um 1710
Foto: Volker Kreidler

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Die Datierung der Figur ist umstritten. Gemessen an den anatomischen Kenntnissen der Entstehungszeit sind Lage, Gestalt und Proportion der dargestellten Organe ungenau; andererseits war der Schöpfer der Figuren auf Vollständigkeit bedacht.


Torsi eines Mädchens, um 1930
Foto: Herbert Boswank

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Die Modelle wurden während der Wiederholung der II. Internationalen Hygiene-Ausstellung 1931 ausgestellt. Die Vorlagen entstammen der Zusammenarbeit zwischen Wilhelm His, von 1872 bis 1904 Leiter des Anatomischen Instituts Leipzig, und dem Bildhauer Franz Josef Steger.


"Der Schmerz als Warner", um 1950
Foto: David Brandt.de

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Röntgenanlage:
Röntgengenerator (Schalttisch und Transformatoren), um 1925,
Röntgengerät für stehende und liegende Untersuchung, um 1919
Röntgenstrahler (Röntgen-Röhre), um 1960
Foto: David Brandt

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Als 1895 Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) die nach ihm benannten Strahlen entdeckte, war dies eine Sensation. Scheinbar feste Materie wurde durchschaubar, die dunkle Leibeshöhle hell. Man sah das Skelett bei lebendigem Leibe. In den Röntgenbildern liegt der Ursprung für das Symbolbild des Deutschen Hygiene-Museums, erst des „Durchsichtigen Menschen“, dann des „Gläsernen Menschen“. Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, die in der Röntgenröhre entstehen, wenn dort zwischen Kathode und Anode Spannung erzeugt wird. Sie durchdringen das menschliche Gewebe und belichten dann den Film, der das Bild des durchleuchteten Körpers festhält. Die hier gezeigte Anlage hat der praktische Arzt Dr. Böhm in Dorfchemnitz – mit zweimaligem Röhrenwechsel – von 1937 bis 1990 verwendet.


RAUM 2

LEBEN UND STERBEN



Blick in den Raum "Leben und Sterben"
Foto: David Brandt

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Blick in den Raum "Leben und Sterben"
Foto: Steffen Giersch

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Embryonale Entwicklung: Leibesfrucht im 7. Monat
Wachs, 1950 - 1970
Foto: David Brandt.de

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Gehirn und Lunge sind soweit gereift, dass das Kind außerhalb des Mutterleibes überleben könnte.


Zusammenklappbarer Gebärstuhl, 19. Jahrhundert

Leihgabe: Stadtgeschichtliches Museum Wismar Schabbellhaus

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Zwischen dem 15. und frühen 19. Jahrhundert war der Gebärstuhl in Europa ein allgegenwärtiges Hilfsmittel bei der Geburt. Wohlhabende Frauen besaßen einen eigenen Stuhl. In den meisten Fällen brachten die Hebammen ihren oder einen von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Stuhl zur Geburt mit.


Impfpusteln an der Bauchhaut des Kalbes zur Gewinnung des Pockenschutzstoffes

Moulage / Wachs / Lehrmittel
DHMD / 1907-1923

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Mit einem Experiment begründete 1796 der englische Arzt Edward Jenner (1749-1823) die aktive Schutzimpfung: Der Junge, den er mit den harmlosen Kuhpockenviren geimpft hatte, war sechs Wochen später gegen eine Infektion mit menschlichen Pocken geschützt.


Eiserne Lunge, Metall, Kunststoff, Gummi / um 1959, Hersteller: Drägerwerk Lübeck

Foto: David Brandt

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Die Metallkammer schließt den Kranken bis zum Hals ein. Durch wechselnden Unterdruck wird der Brustkorb gehoben und gesenkt und so das Ein- und Ausatmen bewirkt. Die Erfindung der Eisernen Lunge ermöglichte die künstliche Beatmung von Patienten. Sie markiert den Anfang der Intensivmedizin.


RAUM 3

ESSEN UND TRINKEN



Blick in den Raum „Essen und Trinken“, Foto: Oliver Killig


Blick in den Raum „Essen und Trinken“, Foto: Oliver Killig


Multmedia-Installation "Supermarkt", Mittels Scan über einen Barcode erfahren die Besucher in kurzen Animationsfilmen mehr über die Herstellung von Lebensmitteln. Foto: Oliver Killig


Leuchtreklame der Goldbroiler-Gaststätte Dresden-Blasewitz, um 1970
Design: Karl Junghans, Dresden

Foto: David Brandt, 2004

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Kulinarisches Erbe
Dresdner Stollen
Fotoserie von Jacqueline
Merz, 2004

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Die Dresdner Künstlerin hat in dieser Fotoserie regionale Spezialitäten aus den deutschen Bundesländern dokumentiert. Zunächst erscheinen sie inszeniert wie auf altmeisterlichen Stilleben - doch ein genaueres Hinsehen zeigt der ironischen Blick, den die Künstlerin auf das "kulinarische Erbe" wirft.


RAUM 4

SEXUALITÄT



Blick in den Raum "Sexualität"
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 7 MB


Blick in den Raum "Sexualität"
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 4 MB


Blick in den Raum "Sexualität"
Foto: Steffen Giersch

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„Talking With Aids Worm“
Holz, 1990
Leihgabe: Sammlung Jürgen Blenck Köln

Skulpturen aus Holz sind ein traditionelles Medium in Simbabwe. Die Werke Zephania Tshumas erzählen in einfacher Bildsprache von der lokalen Geschichte und den Lebensfragen der Umgebung des Künstlers. So werden soziale Themen wie AIDS, Prävention oder Promiskuität ironisch behandelt, um die Bedrohung zu bannen.

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„Mating“ (Paarung)
Gipsabguss, Original 1939
Leihgabe: The Health Museum of Cleveland, USA

Das auf Grundlage der Forschung von Robert L. Dickinson (1861-1950) gebaute Objekt wurde 1939 auf der Weltausstellung in New York präsentiert.
Es war Teil einer Serie von Modellen, welche die Entwicklung des Embryos bis zur Geburt darstellten. Dickinson beobachtete die Reaktionen der Frau beim Orgasmus durch einen Glaskörper in der Scheide. Die Kontraktionen der Vagina beim
Orgasmus sah er in einem funktionalen Zusammenhang mit dem Transport der Spermien.


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Anti-AIDS-Plakat
Reproduktion
Kuwait, vor 1995

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Seit den 1980er Jahren ist AIDS weltweit die bedeutendste aller sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie hat enormen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft ganzer Staaten. In den Industrienationen konnte der Anstieg der Zahl neuer Infektionen in den 1990er Jahren aufgehalten werden. In den Ländern der Dritten Welt hingegen – vor allem in Afrika – ist die Lage dramatisch. Vier Millionen neuer Fälle pro Jahr verlangen dort nach verstärkter Aufklärung. In Europa wird tendenziell wieder leichtfertiger mit dem Risiko einer HIV-Infektion umgegangen.


„Naked New York“
Bild einer Fotoserie, Greg Friedler, New York, 1997

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Der Fotokünstler Greg Friedler sprach in New York Menschen auf der Straße an, für ihn Modell zu stehen. Seine Aufnahmen zeigen, wie Kleidung als Teil der Person das Selbstbild und die Wirkung auf andere prägt und wie sehr Nacktheit jenseits offenkundiger Inszenierung die Gesellschaft irritiert.


„Naked New York“
Bild einer Fotoserie, Greg Friedler, New York, 1997

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Der Fotokünstler Greg Friedler sprach in New York Menschen auf der Straße an, für ihn Modell zu stehen. Seine Aufnahmen zeigen, wie Kleidung als Teil der Person das Selbstbild und die Wirkung auf andere prägt und wie sehr Nacktheit jenseits offenkundiger Inszenierung die Gesellschaft irritiert.


RAUM 5

ERINNERN - DENKEN - LERNEN



Blick in den Raum "Erinnern - Denken - Lernen"
Foto: David Brandt

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Blick in den Raum "Erinnern - Denken - Lernen"
Foto: David Brandt

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Augapfel
Modell, Lindenholz, Lehrmittel DHMD, um 1960
Foto: Werner Lieberknecht

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Wirbelsäule und Rückenmarksnerven
Modell, Wachs, Lehrmittel DHMD, 1950-1980 (Originalmodell 1920er Jahre)
Foto: Werner Lieberknecht

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Embryonale Gehirnentwicklung in den ersten vier Entwicklungsmonaten
Modelle, Gips, Hochstetter-Osterloh-Modell, Leipzig, um 1920
Schenkung: Prof. Werner Kahle, 2004
Foto: Werner Lieberknecht

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Gall´scher Kopf
1840
Foto: David Brandt

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RAUM 6

BEWEGUNG



Raum 6
Foto: David Brandt

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Männliche Muskelfigur
Kunststoff, Lehrmittel DHMD, 1961-1980
Foto: Werner Lieberknecht

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X-Beine und O-Beine
Abformpositiv, Gips, Lehrmittel DHMD, 1912-1945
Foto: Werner Lieberknecht

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Modell eines menschlichen Herzens (stark vergrößert), 1995
Kunststoff
Foto: David Brandt

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Gymnastikapparate nach Gustav Zander, um 1910
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 3 MB


RAUM 7

SCHÖNHEIT - HAUT - HAARE



Raum 7
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 31MB


Blumengebinde (Haararbeit)
Haar, Metall, Deutschland, 19. Jahrhundert
Foto: Werner Lieberknecht

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Schminkpalette in aufklappbarem, mit Ritzdekor versehenem Etui
Steatit, sumerisch, um 3000 vor Chr.
Das älteste Stück der Sammlung Schwarzkopf
Foto: Werner Lieberknecht

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Aufsatz für einen Toilettentisch
Travertin, Stuck, Bronze, Marmor, römisch, in Campanien gearbeitet
1. Jahrhundert vor Chr.
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 2 MB


Weiblicher Perückenkopf mit blauem Tuch
Holz, Deutschland, um 1700
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 3 MB


Henkelkrug eines Baders
Kristallglas, Emailfarben, Süddeutschland, 1768
Foto: Werner Lieberknecht

Dateigröße (JPG) 2 MB


Frisierszene Porzellan,
Manufaktur Frankenthal 2. Hälfte 18. Jh.,
Nachguss Manufaktur Nymphenburg um 1910
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 3 MB


Flakons im Walnussetui,
1. Hälfte 19. Jh.
Walnuss, Glas, Messing
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 3 MB


Venus-Statuette,
Ton, um 100 n. Chr.
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 13MB


Herrenfrisierplatz aus dem Salon von Francois Haby,
Entwurf: Henry van de Velde, 1901
Holz, Glas, Messing, Marmor
Foto: David Brandt

Dateigröße (JPG) 3 MB