logo info ausstellungen programm kalender dhmd mehr suche
 

neu ab 15. Februar:

 

Leben und sterben

VON DER ERSTEN ZELLE BIS ZUM TOD DES MENSCHEN

 

Wie entsteht eine Zelle und wie wächst sie zu einem vollständigen Organismus heran? Was ist Gesundheit, was Krankheit? Warum altern Lebewesen? Wann ist ein Mensch tot? Wie gehen verschiedene Kulturen mit Anfang und Ende der menschlichen Existenz um?

 

In der ersten Abteilung Das Leben beginnt geht es um die biologischen Vorgänge, die nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle einsetzen. Daneben verdeutlich sie, wie die in den Medien popularisierten Bilder des Embryos massiv die Diskussion darüber beeinflusst hat, wann das menschliche Leben beginnt.

 

Ethische Fragen, die sich aufgrund der Fortschritten der Zellforschung stellen, stehen im Mittelpunkt der Abteilung Die Zelle – Schauplatz des Lebens. Welche Formen der künstlichen Befruchtung und der vorgeburtlichen Diagnostik gibt es heute? Was bedeutet es, dass wir in Zukunft womöglich aus einzelnen Zellen funktionstüchtige Organe züchten können?

 

Leben mit Krankheit - trotz aller medizinischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte gehört das Kranksein nach wie vor zum Leben dazu. Welche Krankheiten sind es, die die Medizin heute erkennen und heilen kann? Ist ein gutes Leben auch für einen kranken Menschen möglich? Und: Wie ist es um unsere Eigenverantwortung bestellt?

 

Die verbesserten Lebensbedingungen haben die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft stark erhöht. In der Abteilung Länger leben wird gezeigt, dass sich unsere Vorstellungen vom Alter und unsere Einschätzung, ob wir uns selbst als „alt“ empfinden, radikal verschoben haben. Denn älter zu werden bedeutet heute für die meisten Menschen eine große Chance, das Leben länger individuell gestalten zu können, als das in früheren Zeiten möglich war.

 

Der Wunsch, nicht sterben zu müssen, ist so alt wie die Menschheit selbst – doch wir leben in dem Wissen, dass der Tod am Ende jeden Lebens steht. In der letzten Abteilung Das Leben endet geht es um das Abschiednehmen, um ein würdevolles Sterben als Teil des Lebens und um die Erinnerung an die Toten. Sie verweist darauf, dass die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod immer auch als eine Erinnerung an das gelebte Leben zu verstehen ist.

 

 

Fotos: Oliver Killig