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Rückblick




FAST FASHION
Die Schattenseiten der Mode

5. Dezember 2015 bis 3. Juli 2016


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Mode fasziniert und verzaubert seit jeher. Als Bestandteil unserer Alltagskultur ist sie zu einem unverzichtbaren Ausdruck des individuellen Lifestyles geworden. Das Bedürfnis nach Mode wird heute von einer weltweit agierenden Industrie bedient, die Kleidung für jeden Geschmack und in jeder Preislage auf den Markt bringt. Vor diesem Hintergrund präsentiert das Deutsche Hygiene-Museum die Sonderausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“, in der die Mechanismen dieses Wirtschaftszweiges erstmals umfassend unter die Lupe genommen werden – aus ökonomischer, ethischer und ökologischer Perspektive. Konzipiert wurde die von Dr. Claudia Banz kuratierte Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, wo sie vom 20. März bis zum 25. Oktober 2015 zu sehen war.




AIDS
Nach einer wahren Begebenheit

5. September 2015 bis 21. Februar 2016


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Wenn gegenwärtig über AIDS berichtet wird, hat man oft den Eindruck, es ginge um ein afrikanisches Problem oder um eine vergessene Krankheit der 1980er Jahre. Dabei leben heute, mehr als drei Jahrzehnte nachdem das Immundefektsyndrom zum ersten Mal beschrieben wurde, nach Schätzungen der WHO weltweit 34 Millionen Menschen mit HIV/AIDS. In Deutschland sind es 78.000, wobei die Zahl der HIV-Neuinfektionen hierzulande seit Jahren konstant ist. Und auch wenn die Diagnose HIV durch die medizinischen Erfolge der Antiretroviral-Therapie seit 1996 kein sofortiges Todesurteil mehr bedeutet, ist eine Heilung der Krankheit bislang nicht in Sicht.




FREUNDSCHAFT
Die Ausstellung über das, was uns verbindet

18. April bis 1. November 2015


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Kritisch hinterfragend und abwechslungsreich wie eine gute Freundschaft brachte die Sonderausstellung ganz unterschiedliche Ausstellungstypen zusammen: Von der klassischen Objektschau mit Staatsgeschenken aus aller Welt über eine Buchausstellung, die Schriftstellerfreundschaften dokumentierte, bis hin zur interaktiven Erlebniswelt, die der Aktualität gängiger Freundschaftskonzepte auf den Zahn fühlte und zugleich der Bedeutung von Freundschaften in der Generation „Social Media“ nachspürte. Das Besondere: Besucher_innen konnten eingangs der Ausstellung ein individuelles Profil von sich erstellen lassen, auf dessen Grundlage „befreundete Objekttexte“ ausgewählt wurden, die anschließend während des Rundgangs per Chip abrufbar waren.




Blicke ! Körper ! Sensationen !
Ein Anatomisches Wachskabinett und die Kunst

11. Oktober 2014 bis 28. Juni 2015


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Ausgangspunkt der Sonderausstellung ist ein historisches anatomisches Wachskabinett, das um 1900 zum großen Teil in Dresden entstanden ist und das jetzt erstmals in einem musealen Zusammenhang zu sehen sein wird. Über hundert Jahre lang sind diese Modelle von menschlichen Körpern auf Jahrmärkten vorgeführt worden - einerseits im Dienst der Gesundheitsaufklärung, andererseits aber auch zur populären Unterhaltung breiter Bevölkerungsschichten. Mit seiner thematischen Bandbreite - von allgemeiner Anatomie über Sexualität und Geschlechtskrankheiten bis hin zu Arbeitsunfällen und Kriegsverletzungen - gewährt das Dresdner Wachskabinett wichtige Einblicke in die Körper-, Gesellschafts- und Moralvorstellungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.




Alles Famlile - Interaktive Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

29. November 2014 bis 22. Februar 2015


Eine Produktion von "ALICE - Museum für Kinder" und "Fränkische Stiftungen zu Halle

Familie - das bedeutet für die meisten von uns Rückhalt und Geborgenheit, Zuflucht und Vertrauen. Anders als bei Freundschaften und Bekanntschaften hält dieses Bündnis - meistens - ein Leben lang. Doch das eine, für alle gültige Bild von Familie hat es noch nie gegeben und wird es auch nicht geben. Dafür ist das Leben zu kompliziert und die Verhältnisse und Anforderungen an uns verändern sich viel zu schnell. Umso wichtiger ist ein Blick über den Tellerrand, denn die Vorstellungen davon, was Familie ausmacht, verändern sich überall auf der Welt. In unserem Ausstellungs-Labyrinth stellen wir euch unterschiedliche Familien-Modelle und ihren Alltag vor: Von einer Familie mit einem blinden Kind, über eine bunt zusammen gewürfelte Großfamilie bis hin zu Eltern, die aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen stammen.




Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt

8. März bis 12. Oktober 2014


Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Wie wir zusammen leben wollen, das ist in einer Einwanderungsgesellschaft ein ständiger Aushandlungsprozess zwischen denen, die schon da sind, und denen, die noch kommen werden. Während durch die Politik die Rahmenbedingungen gesetzt werden, kann „Das neue Deutschland" nur in der Begegnung von Menschen gelingen. Die Herausforderung besteht darin, das Anderssein der Anderen anzuerkennen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten wahrzunehmen, wo zunächst nur Befremden herrschte. Vor allem aber gilt es, einen konflikt- und zukunftsfähigen Umgang mit diesen Anforderungen einer offenen Gesellschaft zu lernen.




Erkundungen des Jetzt - Exploring the Now

10. Juli bis 21. August 2014


Ein interaktives Ausstellungsprojekt des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik der Humboldt-Universität, Berlin, des Max-Planck Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig, und des Institute for Psychoacoustics and Electronic Music, Gent/Belgien, zu Gast im Deutschen Hygiene-Museum

Das Erleben von Zeit ist subjektiv. Ein kurzer Moment kann als lang und inhaltsreich erlebt werden, aber Tage können auch spurlos wie im Flug vergehen. Durch gezielte Zusammenführung von Konzepten aus Kunst und Kognitionswissenschaft untersucht diese Ausstellung Möglichkeiten, die Qualität und Dauer des gegenwärtigen Moments zu verändern. In drei interaktiven Installationen wird den Besuchern die Gelegenheit geboten, mit Zeit und Raum zu spielen und das subjektive „Jetzt“ zu modifizieren. An diesen Installationen können jeweils mehrere Besucher den Zusammenhang zwischen körperlichen Handlungen und sinnlichen Wahrnehmungen für sich neu erlebbar machen. Auf diese Weise wird es möglich, intuitiv mit der eigenen Empfindung von Gegenwart zu experimentieren.




tanz! - Wie wir uns und die Welt bewegen

12. Oktober 2013 bis 20. Juli 2014


Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Menschen tanzen - weltweit und zu allen Zeiten! Wir tun es in unendlichen Spielarten, aus den unterschiedlichsten Anlässen und quer durch die Kulturen. Erstmals beschäftigt sich eine große Ausstellung umfassend mit diesem uralten Phänomen. Im Tanz kommt zum Ausdruck, was uns seit jeher bewegt: Sei es Lebensfreude oder Lebensqual, hemmungslose Ekstase oder gezügelte Disziplin. Tanz ist nicht nur Freizeitvergnügen oder Kunstform. Denn in ihm spiegeln sich immer auch die gesellschaftlichen Bedingungen, in denen er entsteht - und auf die er selbst zurückwirkt.




Reichtum - Mehr als genug

6. Juli bis 10. November 2013


Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Weltweit wird die Kluft zwischen Arm und Reich heute größer. Die Lebenswirklichkeiten der Reichen und die der Armen scheinen kaum noch etwas miteinander zu tun haben. Gleichzeitig ist der Wunsch nach einer Existenz in materiellem Überfluss ein wichtiger Antrieb für unser Handeln. Das gilt für unser persönliches Leben und für die Gesellschaft insgesamt. Der uralte Traum von Luxus, Wohlstand und Sicherheit ist noch nicht ausgeträumt.




Über Grenzen

17. Mai bis 11. August 2013


Eine Fotoausstellung von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen

Mit rund 200 Farb- und Schwarzweiß-Fotografien fragt diese große Ausstellung der Berliner Agentur OSTKREUZ danach, welche Realitäten an den Grenzen unserer Gegen¬wart herrschen. 18 Fotografinnen und Fotografen haben sich in Europa, Afrika, Asien und Amerika um¬gesehen und beobachtet, wie sich Menschen verändern, die im Umfeld von Grenzen leben. Vor allem aber haben sie sich dafür interessiert, welche Erfahrungen die Menschen dort machen und wie sie ihr Leben mit und jenseits von Grenzen gestalten.




Zukunft Leben
Die demografische Chance

14. Juni bis 21. Juli 2013


Eine Wanderausstellung der Leibniz-Gemeinschaft im Deutschen Hygiene-Museum

Wir leben länger. Wir bekommen weniger Kinder. Wir werden vielfältiger. Welches Entwicklungspotential ist damit verbunden: gesellschaftlich, familiär und individuell? Wo zeichnet sich heute ab, was morgen sein wird? Die Wanderausstellung "Zukunft leben. Die demografische Chance" der Leibniz-Gemeinschaft präsentiert wissenschaftliche Fragestellungen und Erkenntnisse zum demografischen Wandel. Interaktive Exponate führen ein in Fragestellungen, Analysen, Forschungsprozesse und ihre Ergebnisse und zeigen, wie Wissenschaft heute an Antworten für morgen arbeitet.




C'est la vie - Das ganze Leben
Der Mensch in Malerei und Fotografie

22. September 2012 bis 21. April 2013

Die Sonderausstellung C´est la vie ? - Das ganze Leben bringt Werke Alter Meister und moderner Fotografen in einen spannungsreichen Dialog miteinander. Gemälde aus dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud vom 14. bis zum 19. Jahrhundert und zeitgenössische Fotografien der Sammlung Teutloff sind zu Ensembles zusammengestellt, die mit ihren thematischen Schwerpunkten ein Kaleidoskop der menschlichen Existenz ergeben.




Herlinde Koelbl.
Kleider machen Leute - Die neue Fotoausstellung

4. Mai bis 29. Juli 2012

Für ihr neues Foto-Projekt hat die Fotografin Herlinde Koelbl siebzig Menschen in Deutschland und im Ausland porträtiert - zunächst in ihrer Standes- oder Kleidung und anschließend so, wie sie sich in ihrer Freizeit kleiden. Erforscht wird in dieser Fotoserie, was die unterschiedlichen "Uniformen" aus den Menschen machen. Unsere Kategorien der Wahrnehmung anderer Menschen werden in dieser Ausstellung bestätigt und gleichzeitig verunsichert: In welcher Kleidung zeigen sich die Porträtierten in ihrer sozialen Rolle, in welcher kommt ihr individueller Charakter zur Geltung?




Die Leidenschaften
Ein Drama in fünf Akten

25. Februar bis 30. Dezemebr 2012

Die Leidenschaften sind die vehementesten unter den menschlichen Gefühlen. Nicht nur unser Alltagsleben ist von ihnen geprägt, auch in der Welt der Politik und der Kunst, des Sports oder der Wirtschaft läuft ohne Leidenschaften fast nichts: Sie sind die Triebkräfte von Soap-Operas ebenso wie von großen Tragödien, sie beeinflussen die Weltgeschichte und können noch den kleinlichsten Nachbarschaftsstreit auslösen. Dabei sind sie schon immer als äußerst widersprüchliche Gefühlslagen wahrgenommen worden, die uns zu den erstaunlichsten Leistungen anstacheln und gleichzeitig zu den übelsten Niederträchtigkeiten verführen können.




Auf die Plätze.
Sport und Gesellschaft

16. April 2011 bis 26. Februar 2012


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Sport fasziniert und berührt Millionen. Die Sportbegeisterung verbindet unterschiedliche soziale Klassen miteinander und überschreitet nationale Grenzen. Sport ist Spiel und Wettkampf, er verlangt Härte und Fairness zugleich. Einerseits ist er eine individuelle Freizeitbeschäftigung, die einfach Spaß macht und uns extreme körperliche Empfindungen und gemeinschaftliches Erleben ermöglicht, andererseits hat die Professionalisierung und Kommerzialisierung den Sport zu einem bedeutenden, global agierenden Wirtschaftszweig werden lassen. Und nicht zuletzt: Sport wurde und wird von allen politischen Systemen zur Selbstdarstellung genutzt.




IMAGES OF THE MIND.
Bildwelten des Geistes aus Kunst und Wissenschaft

23. Juli bis 31. Oktober 2011
8. Dezember 2011 bis 18. März 2012 in Brünn


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden und der Mährischen Galerie in Brünn

Sie betrachtet den menschlichen Geist als ein visuelles Phänomen - von der Antike bis zur Gegenwart. Die Vorstellungen des Geistigen sind heute mitgeprägt durch die computergenerierten Gehirnbilder der Neurowissenschaften, wie sie in den Medien massenhaft publiziert werden. Aber können diese optisch attraktiven Gehirn-Scans mehr leisten, als die biologischen, chemischen und physiologischen Aspekte des Gehirns sichtbar zu machen? Was sagen sie über den Geist selbst aus? Helfen solche Darstellungen besser zu verstehen, was der Mensch ist?




KRAFTWERK RELIGION.
ÜBER GOTT UND DIE MENSCHEN

2. Oktober 2010 bis 5. Juni 2011


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Eingebettet in eine Landschaft aus Filz und Metall gewährte die Ausstellung ihren Besuchern einen vielschichtigen und multimedialen Einblick in die Welt der Religionen. Mittels der drei Themenbereiche Religionen in der Gesellschaft, Gemeinschaften und Offenbarungen und letzte Fragen gab die Ausstellung Einblicke in die Geschichte, aktuellen öffentlichen Debatten und private Glaubensbekenntnisse. Rund 300 kulturhistorische Objekte, Kunstwerke und religiöse Objekte von internationenalen Leih- gebern illustrieren Historisches und Aktuelles, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen. Meinungen und Standpunkte zu aktuellen religiösen Fragen, zu denen Gläubige und Nichtgläubige befragt wurden, konnten an zahlreichen Monitoren in der Ausstellung ausgewählt werden.




Was ist SCHÖN?

27. März 2010 bis 2. Januar 2011


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Schönheit ist zu einem allgegenwärtigen Thema unserer Lebensführung geworden - als verführerisches Versprechen oder aber als unerreichbarer Wunschtraum. Im Widerspruch zu der verbreiteten Vorstellung, dass uns die Medien heute ein verbindliches Ideal von Schönheit diktieren würden, kommt die Ausstellung zu einem ganz anderen Schluss: Schönheit wird heute von den meisten Menschen als Differenz und Pluralität gelebt.




Arbeit. Sinn und Sorge

25. Juni 2009 bis 11. Juli 2010


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft" der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der Praxis für Ausstellungen und Theorie Hürlimann Lepp Tyradellis

Die Ausstellung Arbeit. Sinn und Sorge bildet den Schlusspunkt des Programms "Arbeit in Zukunft" der Kulturstiftung des Bundes. Über vier Jahre fanden bundesweit zahlreiche Filmvorführungen, Theater- und Performanceprojekte, Lesungen und Diskussionen statt, die sich mit den kulturellen Folgen des Wandels der Arbeitswelt auseinandersetzten.




Kopfüber Herzwärts

26. September 2009 bis 3. Januar 2010


Eine Mitmachausstellung über dich und deinen Körper

Bewegung und spielerisches Entdecken des eigenen Ichs standen im Zentrum der Sonderausstellung im Deutschen Hygiene-Museum. Familien mit Kindern zwischen vier und zwölf Jahren konnten sich hier auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise mit dem Thema Mensch auseinandersetzen, wenn sie sich ?kopfüber herzwärts? auf die Suche nach den Möglichkeiten ihres Körpers und ihres "Ichs" begaben.




KRIEG UND MEDIZIN

4. APRIL BIS 9. AUGUST 2009


Eine Ausstellung der Wellcome Collection, London und des Deutschen Hygiene-Museums

Krieg und Medizin ? ein widersprüchlicheres Thema ist kaum denkbar: Auf der einen Seite die Zerstörungskraft und das menschliche Elend des Krieges, auf der anderen das Selbstverständnis der Medizin, Menschen zu heilen und gesund zu erhalten. Wie erleben Ärzte und Krankenschwestern, aber auch Soldaten und Zivilisten diesen noch kaum erforschten ethischen Konflikt? Welche Erfahrungen machen sie mit Verletzungen und Tod, mit ihrer Hilflosigkeit und Verzweiflung, aber auch ihrem Mut und ihrer Bereitschaft, anderen zu helfen? Diese ganz persönlichen Perspektiven bildeten das Zentrum der Ausstellung "Krieg und Medizin", einem Projekt der Wellcome Collection, London, und des Deutschen Hygiene-Museums, Dresden.





Das Wetter, der Mensch und sein Klima

11. JULI 2008 BIS 19. APRIL 2009


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Die Ausstellung 2° Das Wetter, der Mensch und sein Klima warf einen vielschichtigen Blick auf dieses faszinierende Thema. Sie fügte Medieninstallationen und interaktive Elemente mit Objekten aus der Natur-, Kultur-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte zu einer spannenden Lern- und Erlebnisausstellung zusammen. Für die Besucher wurde so nicht nur anschaulich, wie das Wetter zustande kommt und wie das Klima funktioniert, sie gewannen auch Einblicke in die Fragestellungen der historischen und aktuellen Klimaforschung. Zeugen des Klimawandels aus verschiedenen Regionen der Erde berichteten davon, ...




Glück ? welches Glück

6. MÄRZ 2008 BIS 4. JANUAR 2009


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums und des Siemens Arts Program

Die Sonderausstellung "Glück? welches Glück" betrachtete das Streben nach dem Glück als eine Grundkonstante des Menschseins. Gleichzeitig warf sie die Frage nach dem gelingenden Leben auf, die seit über 2000 Jahren ein zentrales Motiv der Philosophie darstellt. Was die Menschen aber für ihr Glück halten ? Reichtum, Macht, Gerechtigkeit, Liebe - das ist seit jeher von den kulturellen, ökonomischen und religiösen Bedingungen geprägt, unter denen diese Vorstellungen entwickelt wurden. ...




Six Feet Under.
Autopsie unseres Umgangs mit Toten

22. September 2007 bis 30. März 2008


Eine Ausstellung des Kunstmuseums Bern

Der Tod ist ein universelles und uraltes Thema der Kunst. Die Geschichte des Bildes ist eng mit der Idee des Festhaltens der Gesichtszüge Verstorbener verknüpft. So gelten die Furcht vor dem Tod und die Lust am Sehen und Erkennen als wichtige Triebfedern menschlicher Kultur. Die Ausstellung vereinte Arbeiten mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern, aus anderen Museen und Galerien sowie aus privaten Sammlungen. Das Hauptgewicht lag auf zeitgenössischer Kunst aus verschiedenen Kontinenten. Die Ausstellung stellte so historische und geografische Verknüpfungen zu einem Thema her, das uns alle betrifft.




SCHLAF & TRAUM

Dresden: 31. März bis 3. Oktober 2007
London: 30. November 2007 bis 9. März 2008


Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums in Zusammenarbeit mit der Wellcome Collection, Londo

Etwa ein Drittel unseres Lebens verschlafen und verträumen wir. Kein Wunder also, dass sich die Fantasien der Menschen zu allen Zeiten mit den Phänomenen Schlaf und Traum beschäftigt haben. Künstler, Literaten und Wissenschaftler waren und sind von der rätselhaften Nachtseite der menschlichen Existenz fasziniert. Dabei ist unser Verhältnis zu Schlaf und Traum von großer Widersprüchlichkeit geprägt: Die bizarren Traumwelten erleben wir als ebenso anziehend wie beängstigend, und der Schlaf wird seit alters her mit dem Tod in Verbindung gebracht. Auf rund 800qm präsentierte die Ausstellung über 300 Objekte internationaler Leihgeber. Dokumente und Filme aus der Welt der Wissenschaft ...




Tödliche Medizin:
Rassenwahn im Nationalsozialismus

12. OKTOBER 2006 BIS 24. JUNI 2007


Eine Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum

Das Deutsche Hygiene-Museum initiierte diese Ausstellungsübernahme vor dem Hintergrund der eigenen historischen Verantwortung als eine Institution, die die rassenhygienischen Programme einst vorbehaltlos unterstützte und propagierte. Die Ausstellungsthematik war zugleich von besonders aktueller Relevanz für die Debatten um Auswirkungen der Genforschung, gesellschaftliche Diskriminierung von Behinderten und Definitionen von Leben und Tod. In Tagungen, Workshops und Podiumsdiskussionen wurden neue Ansätze für eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Deutschland diskutiert.




MYTHOS DRESDEN

8. APRIL BIS 31. DEZEMBER 2006


Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Dresden - eine Stadt wie jede andere? Oder doch ein bisschen anders? Das Museum zeigte aus Anlass des 800-jährigen Stadtjubiläums eine Ausstellung, die sich erstmals und umfassend mit dem "Mythos" beschäftigte, der die sächsische Metropole seit Jahrhunderten umgibt. Sie versammelte Bilder und Visionen, historische Ereignisse und Personen, die in den Mythos dieser Stadt eingegangen sind. Und sie erzählte, wie sich darin das Selbstverständnis seiner Bewohner ebenso spiegelt wie die Fantasien seiner Besucher. In fünf poetischen Bildern zeigte die Ausstellung eine facettenreiche Zusammenschau dessen, was den Mythos Dresden bis heute ausmacht.




EVOLUTION.
WEGE DES LEBENS

24. September 2005 bis 23. Juli 2006


Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welche Antworten kann die moderne Evolutionsforschung auf diese elementaren Fragen des Menschseins geben, mit denen sich schon immer die Religionen, Philosophien und die Dichtung aller Kulturen beschäftigt haben? Die Ausstellungbot faszinierende Einblicke in dieses Forschungsgebiet, und sie zeigte die Auswirkungen der Evolution auf den Menschen, die Gesellschaft und das Leben auf unserem Planeten. Anhand moderner und historischer Objekte, interaktiver Modelle, Multimedia- und Klanginstallationen konnten die Besucher dem Geheimnis des Lebens nachspüren und es selbst erkunden.




Die Zehn Gebote.
Politik Moral Gesellschaft.

19. Juni 2004 bis 2. Januar 2005


Internationale Kunstausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

69 zeitgenössische internationale Künstler zeigten die Sichtweise aktueller Kunst auf gesellschaftliche, ethische Spannungsfelder der heutigen Welt. Die von Klaus Biesenbach konzipierte Ausstellung öffnete den Besuchern konsequent gegenwartsbezogene Perspektiven auf die Zehn Gebote: Welche Lebensbedingungen bestimmen den Einzelnen heute? Welche Wertesysteme bieten eine verbindliche Orientierung? So wie die biblischen Zehn Gebote ausdrücklich an das Individuum gerichtet sind, forderte auch die Ausstellung den Einzelnen dazu auf, die Gültigkeit tradierter ethischer Werte zu hinterfragen.




NOCH MAL LEBEN

2. Oktober bis 14. November 2004


Eine Fotoausstellung über das Sterben

Kaum etwas bewegt so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Doch kaum etwas geschieht heute so sehr im Verborgenen wie das Sterben. Herausgelöst aus Familie und Alltag sind der Tod und das Sterben zu tabuisierten Erfahrungen unserer Gesellschaft geworden. Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen und Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die ihrem Tod sehr nahe sind. Die Ausstellung zeigte großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien, die kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod der Porträtierten entstanden.