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Die Sprache der Sprachen ist eine virtuose: Sie kann gesprochen oder gebärdet, gelesen, geschrieben oder gesungen werden. Die Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung führen Sie in diese schier grenzenlose Welt der Worte, Zeichen und Gesten - sie zeigen aber auch, wo Sprache an ihre Grenzen stößt oder wo sie Grenzen überschreitet.

 

Das Literaturfestival „Literatur Jetzt 2016!“ beschäftigt sich unter dem programmatischen Titel „Wir müssen reden“ unter anderem mit solchen verbalen Grenzüberschreitungen, die gegenwärtig den anonymen Raum sozialer Netzwerke ebenso füllen wie den des öffentlichen Protests. Zu Gast sind vom 6. bis 13. November vielbeachtete Autorinnen und Autoren wie Herta Müller, Marcel Beyer, Bov Bjerg oder Fouad El Awad.

 

Der ambivalente Charakter der Sprache kennzeichnet auch die Themen der Ringvorlesung „Im Anfang war das Wort“, in der sich Sprachwissenschaftler, Psychologen, Journalisten oder Theologen einerseits mit der Vielfalt und der Schönheit der Sprache, andererseits aber auch mit den Aspekten von Macht und Gewalt auseinandersetzen, die durch sie zum Ausdruck kommen können.

 

Um die Verwandtschaften von Musik und Sprache geht es in der KlangNetz-Reihe „Sprachspiele“, während sich unser Pädagogisches Quartett die Frage stellt, wie wichtig Sprachkompetenz als Fundament für ein gelingendes Leben ist.