WORKING_GLOBAL.NET – ARBEIT UND LEBEN IN DER GLOBALISIERUNG
Veranstaltung der Seminarreihe Arbeit und Gerechtigkeit
in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Begleitprogramm zur Ausstellung Arbeit. Sinn und Sorge
Moderation und Leitung: Dr. Bettina Musiolek, Meißen
Wann: 27. Februar 2010, Samstag, 15-20 Uhr
Wo: Deutsches Hygiene-Museum Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Eintritt: frei
Junge Frauen in China bauen Computer zusammen oder nähen Jeans. Die Produktionsnetze und Wertschöpfungsketten erstrecken sich quer über den Erdball. Oft wissen Markenfirmen und Handelshäuser nicht, wo die Produkte hergestellt werden, die sie verkaufen. Und sie wissen auch nicht, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen dies geschieht.
Zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbraucherinnen und Verbraucher haben dieses Defizit wiederholt thematisiert und einen Mangel an Verantwortung kritisiert. Wie sind globale Fertigungsnetze organisiert, welche Auswirkungen haben diese Strickmuster auf Mensch und Umwelt; wie kann Globalisierung sozial und ökologisch gestaltet werden? Das sind die Leitfragen dieses Seminars.
Leitung: Dr. Bettina Musiolek, Meißen
PROGRAMM
15:00 – 15:45
Führung durch die Ausstellung "Arbeit. Sinn und Sorge"
15:45 – 16:00
Begrüßung und Einführung
16:00 – 17:30
„CHINA BLUE.“
Dokumentarfilm über Jeansproduktion in Chinas Sonderwirtschaftszonen
Von Micha X. Peled, USA, 2005
17:45 – 18:30
Gespräch mit dem deutschen Filmpartner von CHINA BLUE:
Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk e.V. Berlin
19:00 – 20:30
Vorträge und Diskussion:
Silicon Dreams. Fertigungsnetze und Arbeit in der IT-Industrie.
Dr. Stefanie Hürtgen, Institut für Sozialforschung Johann Wolfgang Goethe-Universität;
Kann denn Mode Sünde sein? Wie die Nähindustrie global gestrickt ist und wie sie sozial gestaltet werden kann.
Dr. Bettina Musiolek, Studienleiterin Evangelische Akademie Meißen; internationale Clean Clothes Campaign
Moderation: Dorothea Trappe, Koordinatorin, Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V.
(ens)
Veranstaltungsort
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1 _ 01069 Dresden
Die Tagungsräume sind barrierefrei zugänglich
Fortbildung: Die Veranstaltung ist vom Sächsischen Ministerium für Kultus als Lehrerfortbildung
anerkannt.
Es wird um Anmeldung für die jeweiligen Veranstaltungen gebeten
Stiftung Deutsches Hygiene-Museum
Telefon: 0351 4846-313 Fax 0351 4846-312
E-Mail: tagungszentrum@dhmd.de
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