Institutionen dekolonisieren

Wessen Geschichte(n) erinnern wir?
6. Sep, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr

Institutionen dekolonisieren
Wessen Geschichte(n) erinnern wir?

6. Sep, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr
Reihe: Begleitprogramm "Rassismus"

Referent*innen:
Philipa Ebéné, Werkstatt der Kulturen Berlin (angefragt) und weitere
Moderation: Dr. Fatima El-Tayeb, Professorin für Literatur und Ethnic Studies an der University of California, San Diego

Kulturinstitutionen und Bildungseinrichtungen sind keine neutralen Orte, sondern geprägt von (post-)kolonialen Strukturen, die selten als solche wahrgenommen werden. Dieses Panel fragt, ob und wie Institutionen von innen heraus verändert werden können, um Geschichte und Gegenwart eines nicht (nur) weißen Deutschlands sichtbar zu machen. Ist eine antirassistische Praxis innerhalb der Systemstrukturen möglich?

im Vorfeld der Veranstaltung:
17:30 Uhr Rundgang durch die Ausstellung und Gespräch mit der Autorin, Kuratorin und Dozentin Natasha A. Kelly
(Teilnahme mit Museumsticket oder Eintrittskarte zur Veranstaltung)
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Die Veranstaltungsreihe "Wissen dekolonisieren" nimmt kulturelle und historische Wissensproduktion und die mit ihr verbundenen Lücken und Auslassungen in den Blick. Thematischer Schwerpunkt ist dabei die Frage, wie das koloniale Erbe und die damit in Zusammenhang stehenden Machtstrukturen und rassistischen Weltbilder noch immer unser Denken und Handeln prägen. Die Reihe hinterfragt den Objektivitäts- und Neutralitätsanspruch von Wissenschaft und zeigt, dass Wissensproduktion sich nicht von gesellschaftlich dominanten Strukturen und Ideologien lösen lässt. Im Gespräch mit Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen will die Reihe aber auch zeigen, wo und wie alternative Wissensmodelle entstehen.