Face to face #3 : Lena Gorelik und Sudabeh Mohafez

Über Liebe, Abschied und Gewalt
28. Feb, Mi., 19:00 bis 21:00 Uhr

Face to face #3 : Lena Gorelik und Sudabeh Mohafez
Über Liebe, Abschied und Gewalt

28. Feb, Mi., 19:00 bis 21:00 Uhr
Reihe: FACE TO FACE

Sudabeh Mohafez, 1963 als Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters in Teheran geboren, lebt seit 1979 in Deutschland. In ihrem Elternhaus wurde Deutsch, Persisch und Französisch gesprochen. In ihren Texten stehen Themen wie Gewalt, Würde und Autonomie, aber auch Mittäterschaft von Frauen sowie Fragilität und Ohnmacht von Kindern im Vordergrund. Die Autorin verarbeitet darin ihre professionellen Erfahrungen im Umgang mit häuslicher Gewalt als Leiterin eines Frauenhauses in Deutschland sowie Eindrücke vom iranischen Leben aus der Zeit vor der Revolution. Ihr letzter Band Behalte den Flug im Gedächtnis (edition Azur, 2017) versammelt alte und neue Erzählungen.


Lena Gorelik, geboren 1981 in Sankt Petersburg, kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland und lebt heute in München. Mit ihrem Debütroman Meine weißen Nächte (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit Hochzeit in Jerusalem (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Es folgten u.a. das Sachbuch Sie können aber gut Deutsch (2012) und Romane wie Die Listensammlerin (2013) und Mehr schwarz als lila (2017). In Null bis unendlich (Rowohlt, 2015) erzählt sie die Geschichte von Nils und Sanela, die sich nach fünfzehn Jahren wieder begegnen und deren Freundschaft und Liebe eng verwoben ist mit der Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens.