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Theorien zur Praxis: Hannah Arendt

Und der Ursprung totalitärer Herrschaft
27. Mär, Di., 19:00 bis 20:30 Uhr

Theorien zur Praxis: Hannah Arendt
Und der Ursprung totalitärer Herrschaft

27. Mär, Di., 19:00 bis 20:30 Uhr

In unserer Reihe Theorien zur Praxis stellen wir zweimal jährlich von Adorno bis Zižek Theoretikerinnen und Theoretiker der Moderne vor, die bis heute inspirieren, faszinieren und irritieren. Wir wollen wissen, unter welchen Bedingungen eine Theorie aufkam, was sie so erfolgreich machte und was sie uns heute noch zu sagen hat.

Anlässlich der im Mai 2018 eröffnenden Sonderausstellung Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen  setzen wir uns diesmal mit der jüdischen politischen Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt (1906 – 1975) auseinander. Arendt studierte Philosophie, Theologie und Klassische Philologie in Marburg, Freiburg und Heidelberg, u. a. bei Martin Heidegger, Edmund Husserl und Karl Jaspers. In ihrem politischen Hauptwerk Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft (1951 engl. /1955 dt.) analysiert sie die Entwicklung des Antisemitismus und die Entstehung von Rassismus seit dem 18. Jahrhundert als Effekte eines nationenübergreifenden Imperialismus und beschreibt die Formen totalitärer Herrschaft am Beispiel des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Das fast 1.000-seitige Buch gehört heute zum Standardwerk politischer Bildung.

Prof. Dr. Philipp Felsch, Wissenschaftshistoriker an der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht mit Prof. Dr. Eva Geulen, Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin, über Hannah Arendt, ihr Werk und ihre Wirkung.