Im Zentrum eine junge Frau mit Kopfhörern, die sich Notizen macht. Vor und hinter ihr sind weitere Beucher.

Press photos "Shine on Me. The Sun and Us"

Press photos "Shine on Me. The Sun and Us"

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Das Plattencover mit gezeichneten tanzenden Personen in traditioneller Kleidung, über ihnen die Sonne mit dem goldenen Gesicht eines Mannes im Profil.
3.1 Die Sonne als Symbol

“A Pure And White Hata For Chairman Mao”
Songs Sung By The Tibetan Women Singers, Plattencover, um 1969
© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

Als rote Sonne im Herzen der Chinesen verstand sich Mao Zedong, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas von 1943 bis 1976. Besonders während der sogenannten Großen Proletarischen Kulturrevolution (1966 –1976) setzte er dieses Bild ein. Damit hoffte er, die absolute Treue und Hingabe seiner Landsleute zu gewinnen. Über zehn Milliarden Drucksachen aus dieser Zeit zeigen sein Konterfei wie auf der hier wiedergegebenen Schallplatte: als allmächtige, mal freundlich-gnädige, mal autoritäre Sonne. Auch zahlreiche Lieder preisen seine Strahlkraft, darunter „Die große rote Sonne am Himmel“ und „Die goldene Sonne von Peking“.


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Dateigröße: 3,21 MB

Copyright: Deutsches Hygiene-Museum Dresden

3.2 Die Sonne als Symbol

Sunlicht-Seife, um 1940, Sunlicht-Seifenfabrik AG, Mannheim

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

Dass Menschen die Sonne mit Sauberkeit verbinden, hatte William Hesketh Lever zweifellos im Sinn, als er 1884 seine Sunlight-Seifenfabrik im englischen Warrington gründete. Binnen kürzester Zeit setzte sich die Marke weltweit durch: in England, Indien, Australien, den USA und ab 1899 in Deutschland. Zum Durchbruch trug hier die teilweise Eindeutschung des Markennamens erheblich bei: Ab 1903 wurde aus „Sunlight“ die deutsche Kultmarke „Sunlicht“, ein „universelles Reinigungsmittel für Wohnung, Mensch und Kleidung“.



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Dateigröße: 1,79 MB

Die schwarz-weiß Fotografie eines Mannes im Anzug, mit einer dunklen Sonnenbrille.
4.1 Die Sonne als Leuchtkraft

André Gelpke
Man with Sunglasses, 1978
© André Gelpke / Courtesy Kicken Berlin


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Dateigröße: 3,72 MB

Copyright: André Gelpke / Courtesy Kicken Berlin

4.2 Die Sonne als Leuchtkraft

Spiegelring (Arsi), vor 2018, Indien

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

In Nordindien tragen viele Frauen einen großen Spiegelring am rechten Daumen. Dieser traditionsreiche Zierrat – früher bis zu sieben Zentimeter im Durchmesser – ist ein Sinnbild der Sonne. Zugleich bietet er die Möglichkeit, die Frisur oder das Make-up unterwegs zu kontrollieren. In Liebesdingen hat sich die Nützlichkeit des Rings ebenfalls seit Jahrhunderten erwiesen: Mit dem Ring vor der Brust kann man mittels reflektierten Sonnenlichts subtile Signale an einen Liebhaber schicken. So beschreibt Bihari, ein bekannter hinduistischer Lyriker des 17. Jahrhunderts, die Vorteile des bis heute geschätzten Schmuckstücks.


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Dateigröße: 4,68 MB

5.1 Die Sonne als Arznei

Auguste Rollier, Gesünder durch Sonne. Heilung und Bewahrung vor Krankheit durch Sonnen- und Luftkuren, 1934

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden /
Foto: Thomas Bruns

Die moderne Heliotherapie begründeten zwei Schweizer Ärzte: Oscar Bernhard und Auguste Rollier. 1902 eröffnete Bernhard eine Klinik in Samedan, Rollier 1903 eine in Leysin. Beide setzten die Sonne als Heilmittel ein. Große Erfolge zeitigten sie bei der Behandlung von Wunden, Rachitis und Tuberkulose, die damals weit verbreitet waren. In der hier vorgestellten Publikation zeigt Rollier anhand von Fotos, wie Patienten vor und nach der Behandlung aussahen. So überzeugend wirkte die sichtbare Verbesserung auf seine Zeitgenossen, dass er bald tausend Betten in 36 Kliniken füllen konnte.


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Dateigröße: 4,23 MB

5.3 Die Sonne als Arznei

Höhensonnen-Milch. Mit ultraviolettem Licht bestrahlt, nach 1928, Postkarte der Milchindustrie AG, Wien

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

 

 


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Dateigröße: 4,34 MB

Das Foto einer Ultraviolettlampe in Kombination mit Infrarotstrahler aus weißem Plastik und Stangen aus Metall.
5.4 Die Sonne als Arznei

JUBILÄUMSHÖHENSONNE S 300 + Kleine Solluxlampe
Quarzlampen Ges.m.b.H. Hanau, Ultraviolettlampe in Kombination mit Infrarotstrahler, 1931 (?)
© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns


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Dateigröße: 0,84 MB

Copyright: Deutsches Hygiene-Museum Dresden

5.5 Die Sonne als Arznei

The Atomic Café, 1982 (Videostill)

Dokumentarfilm, schwarz-weiß, Ton
Jayne Loader, Kevin Rafferty und Pierce Rafferty (Regie)

1954 testeten die USA die erste Wasserstoffbombe auf dem Bikini-Atoll, einer Inselgruppe im Pazifischen Ozean. Projektbeteiligte betrachteten die Explosion als eine Art Sonne. Denn sie leuchtete wie das Zentralgestirn und bezog ihre Gewalt ebenfalls aus der Kernfusion. Die hier wiedergegebene Propagandaszene schildert die Umsiedlung der Bevölkerung im Vorfeld der Bombenversuche. Zunächst hören sich die Inselbewohner an, wie „ihr Opfer“ vermeintlich der Menschheit zugutekomme. Dann begeben sie sich an Bord eines Schiffes, das sie von ihrer Heimat entfernen wird. Für die Kameras singen sie dabei „You are my sunshine“ auf Marshallisch.


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Dateigröße: 0,50 MB

5.6 Die Sonne als Arznei

Bikini, 1970 –1975
Nach einer Vorlage aus der DDR-Zeitschrift
Sybille oder Modische Maschen

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

Bikini II – nur vier Tage nach dem ersten Atombombenversuch machte der Name der pazifischen Inselgruppe erneut Schlagzeilen als der gleichnamige Badeanzug von Louis Réard der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde. Für jede stilbewusste Frau der „westlichen Welt“ war er fortan ein Muss. Wer keinen kaufen konnte, fertigte nach Mustervorlagen einen eigenen. Gehäkelte Modelle waren in den 1970er-Jahren angesagt – allerdings eher für das Sonnenbad.


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5.7 Die Sonne als Arznei

Schwimmring Flamingo, 2018

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

 

 

 


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Dateigröße: 1,09 MB

5.8 Die Sonne als Arznei

Schutzbrille mit Gespinstbügel, 1930 –1950

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns


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Dateigröße: 0,49 MB

Copyright: Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns

5.9 Die Sonne als Arznei

Sonnenbrille mit gelben Gläsern, vermutlich um 1930

© Deutsches Hygiene-Museum Dresden / Foto: Thomas Bruns


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Eine gelbe Glühbirne in einer schwarzen Fassung sowie eine gelbe Zitrone befinden sich vor weißem Hintergrund.
6.1 Die Sonne als Energiequelle

Joseph Beuys
Capri Batterie, 1985
Courtesy Galerie Klüser / © VG Bild-Kunst, Bonn 2018  
Das Motiv darf nicht beschnitten oder verändert werden.
The photo may not be cropped or altered in any way.

Im Jahr 1985 kurierte der Künstler Joseph Beuys eine schwere Lungenentzündung auf der Insel Capri aus. Seine allmähliche Genesung mithilfe des Sonnenscheins regte die hier wiedergegebene Arbeit an. Der langsame Energiewandel, den die Zitronenbatterie versinnbildlicht, stellt den Kern von Beuys’ utopischer Vision der gesellschaftlichen Erneuerung dar – einer Transformation, die mit dem Individuum beginnt. Die Energiekrise, so Beuys, können wir nur lösen, wenn wir die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen verändern, die der Gesellschaft zugrunde liegen.


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Dateigröße: 2,21 MB

Copyright: Courtesy Galerie Klüser / © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Modell einer Rakete aus Metall befindet sich vor schwarzem Hintergrund.
7.1 Die Sonne als Stern

Winkler-Rakete HW-2 im Maßstab 1:4, Modell, 2012  
(Original: 1932)
© Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum / Foto: Thomas Bruns


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Dateigröße: 1,34 MB

Copyright: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum

Ein altes schwarz-weiß Foto eines gigantischen Teleskop, davor sitzend eine Frau auf einem Stuhl.
7.2 Die Sonne als Stern

Vail Brothers 
Maria Mitchell und ihre Assistentin Mary Whitney bei der Arbeit, Vassar College, Poughkeepsie, New York, 1888
© Archives & Special Collections Library, Vassar College

Maria Mitchell war die erste professionelle Astronomin der USA und entdeckte 1847 mit dem Familienfernrohr den Kometen C/1847 T1: “Miss Mitchell’s Comet”.


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Dateigröße: 1,53 MB

Copyright: Archives & Special Collections Library, Vassar College