In der Mitte spricht eine Frau Deutsche Gebärdensprache. Im Vordergrund sind verschwommen Hinterköpfe.

Inklusion

Das Museum für alle

Das Deutsche Hygiene-Museum versteht sich als Museum vom Menschen. Unser Ziel ist es, allen Interessierten ein selbstbestimmtes Besuchserlebnis zu ermöglichen. Das Museum ist barrierefrei zugänglich, die Ausstellungen sind sowohl visuell als auch akustisch und taktil erlebbar.

Wir bieten in allen Ausstellungen regelmäßig öffentliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache sowie in Leichter Sprache an. Für blinde und seheingeschränkte Besucher haben wir zusätzlich eine spezielle Tastführung entwickelt.


Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier.

Projekt "Verbund Inklusion"

Laufzeit des Projekts: 2018 bis 2022

Museen und Ausstellungen sollten für alle interessierten Besucher barrierefrei und inklusiv zugänglich sein. Die Realität sieht oft anders aus.

Im Projekt Verbund Inklusion erproben nun insgesamt sieben Museen/Insitutionen, wie Inklusion in kulturellen Einrichtungen nachhaltig eingelöst und strukturell verankert werden kann.

Entwickelt werden zukunftsweisende und übertragbare Ansätze beispielsweise im Hinblick auf Inklusion und Barrierefreiheit, für eine inklusive Gestaltung bestehender Ausstellungen beziehungsweise neuer Sammlungspräsentationen oder einer inklusiven Organisations- und Institutionsentwicklung. Dokumentiert und ausgewertet werden neben den einzelnen Projekten und Maßnahmen auch die erforderlichen zeitlichen, personellen und finanziellen Mittel. Nach Projektende können die Ergebnisse bundesweit von Museen und anderen Einrichtungen genutzt werden.

Der Projektverbund besteht aus der Bundeskunsthalle Bonn (Projektleitung) mit den Kooperationspartnern Deutsches Historisches Museum Berlin, Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn, Klassik Stiftung Weimar, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf.

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. und das Netzwerk Kultur und Inklusion e.V. begleiten das Projekt.

Das Projekt wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.