Wie geht’s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit

Sonder·ausstellung vom 7. März 2026 bis 4. April 2027

Über die Ausstellung

Unsere neue Ausstellung heißt: 
Wie geht’s?
Die Ausstellung über mentale Gesundheit.

Sie läuft vom 7. März 2026 bis 4. April 2027.

Mentale Gesundheit bedeutet: 
Wie geht es uns psychisch oder seelisch?
Dazu gehören viele Themen, zum Beispiel:

  • Fühlen wir uns wohl?
  • Haben wir Stress?
  • Können wir gut denken?
  • Haben wir Kontakte zu anderen Menschen?

Im Alltag fragen wir oft: „Wie geht es dir?“
Die meisten Menschen antworten so: „Es geht mir gut.“
Aber oft ist das nicht ehrlich.
Oft fühlen wir uns eigentlich nicht gut.

Etwa jeder vierte Mensch bekommt in seinem Leben 
eine psychische Krankheit.
Es ist wichtig zu überlegen: 
Wie geht es mir wirklich?
Und woran liegt das?

In unserer Ausstellung geht es um Wissen über psychische Gesundheit.
Zum Beispiel: 

  • Wo kann man Unterstützung bekommen?
  • Was hilft im Alltag?
  • Warum kann es wichtig sein, eine Diagnose zu wissen?
    Das ist ein Name für die Krankheit.
  • Welche Vor- und Nachteile können Medikamente haben?

Wir zeigen auch Geschichten von einigen Menschen.
Sie erzählen von ihren eigenen Erfahrungen.

Wir beschäftigen uns damit:

  • Was bedeutet eigentlich „gesund“ oder „krank“?
  • Welche Vorurteile gibt es über psychische Krankheiten?

Sie können in der Ausstellung:

  • Informationen lesen.
  • Kunst ansehen.
  • Geschichten von Menschen hören.
  • Sachen ausprobieren.
Die Künstlerin Leigh de Vries entwirft Kostüme. Sie zeigen schlechte Erlebnisse.  Sie können wie eine schwere Last sein.

Die Ausstellung hat mehrere Teile:

1. Ich fühle was, was du nicht siehst.

In diesem Bereich zeigen wir:

  • Wie viele Menschen sind psychisch krank?
  • Welche Krankheiten gibt es oft in Deutschland?
  • Warum sind manche Menschen häufiger krank als andere?

Es gibt auch ein Quiz.
Da können Sie Ihr Wissen testen.

Meistens sieht man nicht, 
wie Menschen sich innerlich fühlen. 

Dieses Kunst·werk ist von Franco Bellucci aus Italien. Er lebte mit einer psychischen Erkrankung. Lange Zeit durfte er sich nicht frei bewegen. Er hat nicht gesprochen. Aber er hat sich durch seine Kunst·werke ausgedrückt. Dafür hat er Sachen aus dem Alltag miteinander verbunden.

2. Danke der Nachfrage.

In diesem Bereich zeigen wir:

  • Wie viele Menschen sind psychisch krank?
  • Welche Krankheiten gibt es oft in Deutschland?
  • Warum sind manche Menschen häufiger krank als andere?

Eine Diagnose kann helfen.
Dann hat man einen Namen für die Krankheit.
Damit können Menschen besser behandelt werden.
Andere Menschen verstehen sie besser.
Aber es kann auch Vorurteile geben.

Wir zeigen Videos mit Interviews.
Darin sprechen die Menschen über sich und ihre Krankheit.
Sie erzählen, wie sich ihr Leben verändert hat.

Sie erfahren auch etwas über die ICD.
Das ist ein Verzeichnis für Krankheiten.   
Damit können Ärzte und Ärztinnen Krankheiten benennen und einordnen. 
Es wird auf der ganzen Welt benutzt.
In diesem Ausstellungs·teil geht es auch um die deutsche Geschichte.
Vor über 80 Jahren waren die National·sozialisten an der Macht.
Sie haben Millionen Menschen ermordet.
Dazu gehörten auch Menschen mit psychischen Krankheiten.

Mal so, mal so.

Manchmal wird einem alles zuviel.
Was kann da helfen?
Zum Beispiel, sich auszuruhen.

In der Ausstellung gibt es ein riesiges Bett.
Dort können Sie sich reinlegen.
Auch kleine Schritte sind wichtig, damit es einem besser geht.
Zum Beispiel:

  • Aufstehen oder sich verabreden.
  • Atmen, Bewegung und Gespräche
  • Medikamente
  • Telefon·nummern, die man anrufen kann

Am Ende der Ausstellung geht es um die Frage:
Wie geht es dir wirklich?

Führungen und Angebote.


Es gibt Führungen in einfacher Sprache.
Die Termine sind: 11. Juli und 26. September um 11 Uhr.

Es gibt eine stille Stunde.
Da ist es dunkler und ruhiger in der Ausstellung.
Es dürfen nur wenig Leute rein.
Die stille Stunde ist:
Jeden letzten Mittwoch im Monat, von 17 bis 19 Uhr.

Es gibt auch Taschen zum Ausleihen.
Darin sind kleine Hilfs·mittel für den Besuch der Ausstellung.

Zum Beispiel:

  • Gehör·schutz
    Damit werden die Geräusche leiser.
  • Bälle zum Anfassen und Massieren
  • Sachen, um besser zu sehen

Wollen Sie so eine Tasche für Ihren Ausstellungs·besuch?
Dann fragen Sie an der Kasse danach.

Text: www.leichte-sprache-sachsen.de
Der Text wurde geprüft von: 
Prüfgruppe Leichte Sprache
Diakonie am Thonberg
Werkstatt für behinderte Menschen
Eichlerstraße 2
04317 Leipzig

Plakat: funkelbach

Fotos: Ausstellung: Amac Garbe

Screaming Inside, Leigh de Vries: Screaming Inside, Kostüm: Tristan Rutkowski, Foto: KLOXII, 2019

Franco Bellucci, Mixed Media Courtesy of galerie christian berst art brut, Paris, 2016-2018

Sensory Kit, Viktoria Erler, DHMD



 

 

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