Im Zentrum eine junge Journalistin mit Kopfhörern, die sich in einer Ausstellung Notizen macht. Vor und hinter ihr stehen weitere Pressevertreter.

Pressemitteilung

Deutsches Hygiene-Museum bleibt geschlossen

Geplante Wiederöffnung zum 16.3. vorläufig ausgesetzt

Die ursprünglich für den morgigen Dienstag, 16. März, geplante Wiederöffnung des Deutschen Hygiene-Museums bleibt vorläufig ausgesetzt. Besucherinnen und Besucher, die bereits ein Zeitfenster online gebucht haben, können sich ihre Tickets kostenlos rückerstatten lassen.

Grund für die Rücknahme der Wiedereröffnung ist die sich wieder verschlechternde Infektionslage im Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Nach der gegenwärtig gültigen Corona-Verordnungen des Freistaats und der Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt ist die mögliche Wiederöffnung der Museen zurückzunehmen, sobald eine 7-Tages-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohnern an drei aufeinander folgenden Tagen besteht. In Anbetracht der in den letzten Tagen anhaltend negativen Dynamik der Pandemie mit entsprechenden Inzidenz-Zahlen (10. März: 58,6; 15. März: 87,6) zeichnet sich ab, dass diese Werte bald erreicht sein werden; angesichts dieser Entwicklung wäre eine länger andauernde Öffnung des Deutschen Hygiene-Museum äußerst unwahrscheinlich.

"Unter Schmerzen", bekennt Direktor Klaus Vogel, habe man sich darum entschlossen, eine Öffnung vorerst auszusetzen, die vermutlich nur drei oder vier Tage hätte andauern können; gegen eine solche Kurzfristlösung sprächen interne organisatorische Gründe, kommunikative Aspekte, aber auch wirtschaftliche Argumente. "Für unsere Gäste aus nah und fern, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für alle Dienstleister und Partner ist das sicher eine bittere Nachricht. Wir denken allerdings, dass die Enttäuschung noch erheblich größer wäre, wenn wir nach nur wenigen Öffnungstagen abermals in die Schließung gehen müssten", so Vogel.

Lisa Klamka, Kaufmännische Direktorin, machte auf die Tatsache aufmerksam, dass die Vorbuchung von zeitgebundenen Tickets im Falle einer alsbaldigen Schließung komplett rückabgewickelt werden müssten: "Die Frage einer so kurzfristigen Öffnung müssen wir als selbständige Kultureinrichtung auch aus wirtschaftlicher Sicht betrachten. Und schließlich ist es den Mitarbeitern im Aufsichtsbereich schwer zu vermitteln, warum sie nach nur wenigen Tagen wieder nach Hause gehen müssen."

Die Museumsleitung wird die Situation aufmerksam verfolgen und das Museum für das Publikum öffnen, sobald sich eine für alle Beteiligten stabile Perspektive abzeichnet und es die gesetzlichen Regelungen erlauben.