In vier jeweils einstündigen Veranstaltungen geben Expert:innen einen fundierten Einblick in die aktuellen Erkenntnisse zu Ursachen und Symptomen sowie Therapiemöglichkeiten und -erfolge von vier psychischen Erkrankungen: Angststörungen, Depression, ADHS im Erwachsenenalter und Schizophrenie.
Mehr als die Hälfte der psychischen Erkrankungen beginnt bereits in der Kindheit, jedoch unterscheiden sich die Symptome bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutlich. Eine Folge davon ist, dass etwa Depressionen im Kindesalter selten und häufig erst spät erkannt werden, während umgekehrt viele Fälle von ADHS im Erwachsenenalter unerkannt bleiben, weil dies lange als „Kinderkrankheit“ galt. Hinzu kommt: Sehr viele Erwachsene mit ADHS leiden zusätzlich unter weiteren psychischen Erkrankungen — am häufigsten unter Angststörungen und Depressionen. Die vierte Veranstaltung der Reihe wendet sich der Schizophrenie zu. Sie tritt zwar vergleichsweise selten auf, ist jedoch aufgrund ihrer Auswirkungen auf Betroffene, Angehörige und die gesellschaftliche Teilhabe von großer Bedeutung.