Begleitprogramm "Future Food" Veranstaltungen & Videocast zur aktuellen Sonderausstellung

Hinweis

Bis auf weiteres können leider keine Veranstaltungen zur Ausstellung "Future Food" stattfinden, wir planen aber einen Fortsetzung des Begleitprogramms im Frühjahr 2021. Um Ihnen die Zeit bis dahin etwas zu verkürzen, bieten wir Ihnen an dieser Stelle ein paar digitale Appetitanreger rund um das "Essen für die Welt von morgen"!

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Digitales

Dresdens "Future Food" - der Videocast zur Ausstellung

Regional, saisonal und nachhaltig - diese Leitprinzipien für eine Ernährungsstrategie mit Zukunft sind der Ansatzpunkt für diese digitale Gesprächsreihe. Regional: Wir sprechen mit Menschen, die in und um Dresden über Ernährung forschen und nachdenken, Lebensmittel anbauen und produzieren, sie verarbeiten, damit handeln, sie konsumieren und verfeinern. Saisonal: Wir wollen wissen, wie die aktuelle Situation rund um Corona ihren Tätigkeitsbereich in Bezug auf Ernährung beeinflusst. Nachhaltig: Uns interessiert, welche langfristigen Strategien es braucht, damit wir uns auch in Zukunft gesund, genussvoll, ressourcenschonend und krisensicher ernähren können.

Vier Themen erwarten Sie in den jeweils ca. halbstündigen Folgen, die den Leitthemen der Ausstellung Produzieren-Handeln-Wählen- Essen und damit unserer Ernährung vom Acker bis auf den Teller folgen!

Produktion: artgenossen.tv
Titelanimation: Andreas Zimmer, fizzy mint GbR

Die Vermittlungsprogramme zur Ausstellung "Future Food" werden gefördert durch

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Produzieren: Welche Landwirtschaft ernährt uns heute und in Zukunft? (Vorschaubild zum Video)

#1 Produzieren: Welche Landwirtschaft ernährt uns heute und in Zukunft?

Folge 1 der Videocast-Reihe Dresdens Future Food blickt auf den gegenwärtigen Zustand der Landwirtschaft und fragt, was diese krisensicher und zukunftsfähig macht. Sie sucht Antworten auf drängende Fragen der Nahrungsmittelerzeugung zwischen industrieller und biologischer Landwirtschaft, zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Spitzentechnologie und Naturnähe.

Gäste:

Prof. Dr. Thomas Herlitzius, Agrarwissenschaftler, Technische Universität Dresden

Bernhard Probst, Landwirt und Chef des sächsischen Bio-Betriebs Vorwerks Podemus

Moderation: Kristin Heinig, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

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Handel: Wer versorgt uns heute und in Zukunft (Vorschaubild zum Video)

#2 Handel: Wer versorgt uns heute und in Zukunft

Die zweite Folge der Videocast-Reihe fragt danach, wie ein krisenfähiger Handel in Dresden aussehen kann und ob dieser vermehrt regional oder global ausgerichtet sein sollte. Wir sprechen über Wirtschaftlichkeit, Fairness und Genuss und gehen der Frage nach, wie kurze Wege, globale Handelsstrukturen und der Kontakt zu Konsument*innen und Produzent*innen den regionalen Handel prägen.

Gäste:

Franziska Liebe, Öffentlichkeitsarbeit, VG Verbrauchergemeinschaft für umweltgerecht erzeugte Produkte Dresden eG

Roger Ulke, Vorstandsprecher, Konsum Dresden eG

Alexander Schrode, Umweltökonom und geschäftsführender Vorstand, NAHhaft Dresden

Moderation: Maria Matthes, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

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Wählen: Welche Ernährung tut uns und dem Klima gut? (Vorschaubild zum Video)

#3 Wählen: Welche Ernährung tut uns und dem Klima gut?

In Folge 3 der Videocast-Reihe "Dresdens Future Food" beschäftigt uns die Frage, wie wir durch unsere Ernährungsentscheidungen unser eigenes Wohlbefinden, aber auch Umwelt und Klima beeinflussen.

Gäste:
Frederike Becker, Projektkoordinatorin für Umweltbildung im Projekt Klimafreundlich Kochen in Dresden des BUND Dresden Bund für Umwelt und Naturschutz Dresden

Prof. Dr. Stefan Ehrlich, Professor für Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften, Leiter des Zentrums für Essstörungen an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Uniklinikum Dresden Zentrum für Essstörungen Dresden - Forschung und Therapie

Moderation: Dr. Susanne Illmer, Deutsches Hygiene-Museum

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Essen: Was und wie essen die Dresdner damals, heute und morgen? (Vorschaubild zum Video)

#4 Essen: Was und wie essen die Dresdner damals, heute und morgen?

In der vierten und letzten Folge von Dresdens Future Food machen wir uns Gedanken darüber, ob die Menschen durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie ein neues Verhältnis zur kunstvollen Zubereitung von Speisen entwickeln. Wir sprechen über die Restaurantgewohnheiten der Dresdner, Pizza in der DDR, die Festtafeln von August und Essen in Zeiten der Krise. Und uns interessiert, inwiefern Ernährung heute zwar mehr denn je Statussymbol ist und trotzdem weit mehr als soziale oder politische Distinktion.

Gäste:

Prof. Dr. Josef Matzerath, Historiker an der Technischen Universität Dresden mit dem Schwerpunkt Ernährungsgeschichte

Oliver Breuninger, Inhaber der Pastamanufaktur in Dresden, und der museumsKÜCHE, dem Café im Deutschen Hygiene-Museum

Zero-Waste-Turorials: Kochen statt Wegwerfen

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Zero-Waste-Küche I: Ein (Pa)radieschen. Saisonale Rohkost scharf und süß (Vorschaubild zum Video)

Vorspeise: Ein (Pa)radieschen. Saisonale Rohkost scharf und süß

Passend zur Sonderausstellung zeigen Maria, Rosa und Stefanie von der Initiative "Zur Tonne", wie ein leckeres Menü aus altem Brot und saisonalem und regionalem Obst und Gemüse entsteht! Die Vorspeise beginnt noch brotlos mit einem leckeren Rohkostsalat.

Hauptzutaten:

• 2 Äpfel

• 1 Rote Beete

• 1 Bund Radieschen

Zusätzlich:

• Honig, Zucker, Agavendicksaft oder Zuckerrübensirup (Hauptsache Zucker)

• 1 EL Apfelessig, Zitronensaft, Zitronenkonzentrat (Hauptsache Säure)  

• Öl oder Fett zum Anbraten, am besten Raps- oder anderes hitzestabiles Pflanzenöl 

Geräte:

• Reibe, 1 Schüssel, Pfanne, Messer

 

Zubereitung:

1. Äpfel, Rote Beete und Radieschen waschen. Wenn ihr wollt schält ihr die rote Beete und die Äpfel (gebt die Schalen gern in eine Auflaufform oder Backblech um mit etwas Öl und Salz daraus Chips zu machen)

2. Dann reibt ihr auf der groben Seite der Reibe zuerst die Rote Beete in eine Schüssel und danach den Apfel darauf. Gebt im Anschluss gleich den Zitronensaft darauf, vermischen alles und stellt es beiseite.

3. Das Grün der Radieschen abzupfen und in die zweite Schüssel geben. Dann die Radieschen vierteln und in der Pfanne leicht anschwitzen. Sie verändern leicht ihre Farbe ins Rosa.

Dann den Honig bzw. die Süße dazugeben und leicht karamellisieren. Bei Zucker einfach noch einen

Schluck Wasser dazu geben.

4. Dann die Radieschen zusammen mit dem Öl-Zucker-Saft über den Salat geben

Möglichkeiten den Salat zu toppen sind Sprossen, Kerne, Frühlingszwiebeln, Petersilie etc.

Alles in kleinen Schüsseln oder auf einem Teller anrichten.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Kochen und vor allem Guten Appetit!

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Zero-Waste-Küche II: Knusprige Brotletten auf grünem Bett (Vorschaubild zum Video)

Hauptspeise: knusprige Brotletten auf grünem Bett

Teil 2: Aus altem Brot werden fleischlose Brotletten zubereitet, die mindestens genauso gut schmecken wie Buletten. Wer bislang des Grünzeug vom Radieschen- oder Möhrenbund weggeschmissen hat, erfährt außerdem, dass man daraus ein leckeres Pesto zaubern kann.

Das Rezept stammt vom Verein Restlos Glücklich aus Berlin. Weitere leckere, klimafreundliche
Koch-Inspirationen findet ihr auf: www.restlos-gluecklich.berlin/rezepte

Brotletten


Zutaten:

• 1 altes doppeltes Brötchen oder 100 g Brot dazu 40g geriebenes Brot oder Semmelbrösel

• 1 Zwiebel

• 1 Zehe Knoblauch

• 1 Rote Beete

• Salz, Pfeffer

• 100 ml Gemüsebrühe

• Öl

• Mehl

• Gewürze nach Geschmack, z.B.: Harissa, Kurkuma, Paprika, Curry, Ingwer, Kräutern, Zitrone, etc.


Geräte:

• Reibe, 2 Schüsseln, Pfanne, Messer

 

Zubereitung:

1. Brot o. Brötchen klein schneiden und in Wasser oder Gemüsebrühe einweichen und beiseite stellen
2. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden, in der Pfanne mit Öl anschwitzen, in die Schüssel zum eingeweichten Brot geben  
3. Die rote Beete auf der kleinsten Reibefläche in die Schüssel dazu reiben
4. Aus dem Brötchen oder Brot das Wasser auswringen und in die Schüssel geben
5. Mit Pfeffer, Salz und allem was ihr wollt würzen und einen EL Öl dazugeben
6. alle richtig gut vermischen, ca. 5 Minuten per Hand kneten. Danach für 30 Minuten bei Seite stellen
7. Wenn der Teig zu feucht wird, könnt ihr Mehl hinzugeben. Wenn er zu trocken ist Gemüsebrühe nachgießen und nochmal alles vermengen
8. eine kleine Probebrotlette in der Pfanne anbraten, um zu sehen ob sie zusammenhalten und um zu
probieren wie sie schmecken
9. Brotletten formen (ca.12 Stück bei mittlerer Größe) und in heißem Öl knusprig gold-braun in der Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten (ca. 3-4 Minuten pro Seite)

Radieschengrünpesto

In den der Zeit in der die Brotlettenmasse ruhen soll, bereitet ihr das Pesto zu


Zutaten:

• Radieschengrün (siehe Vorspeise)
• 1-2 Handvoll Sonnenblumenkerne
• 1 Scheibe Brot
• Rapsöl
• Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb (ggf. von der Vorspeise)


Geräte:

• Gefäß zum Pürieren, Pürierstab, Pfanne


Zubereitung:

1. Die Radieschenblätter von der Vorspeise nochmal kontrollieren ob sie sauber sind

2. Sonnenblumenkerne in der Pfanne ohne Öl anrösten und danach zu den Radieschenblättern

geben. Vorsicht: die Kerne brennen schnell an!

3. Das Brot kleinschneiden und mit Öl in der Pfanne anbraten und zu den anderen Zutaten geben.

4. Jetzt noch etwas Öl dazugeben und alles mit dem Pürierstab zerkleinern. Langsam mehr Öl

dazugeben bis alles eine homogene Masse ist und die Sonnenblumen vollständig zerkleinert sind.

5. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb würzen bis es euch schmeckt!

6. Schneidet euch noch so viele Scheiben Brot ab wie ihr wollt und toastet sie oder röstet sie in der Pfanne.


Wenn die Brotletten fertig gebraten sind das Pesto auf die Brotscheiben schmieren und die noch warmen Brotletten dazu genießen.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Kochen und vor allem Guten Appetit!

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Zero-Waste-Küche III: Süßer Brotauflauf (Vorschaubild zum Video)

Nachspeise: Süßer Brotauflauf

Mit ein wenig Obst und Pudding aufgepeppt wird aus alten Brötchen ein Brotauflauf zum Anbeißen!

Zutaten:

• 1 Packung Puddingpulver

• 500 ml Pflanzen- oder Kuhmilch

• 1-2 Äpfel oder alternativ  Schattenmorellen aus dem Glas oder Tiefkühlobst

• Pflanzliche Butter / Margarine oder Butter

• 4 Scheiben Brot oder 2-3 Brötchen

• Zimt

• Zucker

• Jede Art von Nüssen

• Rosinen oder andere Trockenfrüchte

Geräte:

• Auflaufform, Topf, Messbecher, Messer, Rührbesen, Ofen

 

Zubereitung:

1. Puddingpulver nach Anleitung zubereiten. (Falls kein Puddingpulver verfügbar ist, 40g Speisestärke
mit 20g Zucker vermischen und mit 500ml Milch aufkochen.)
2. Brot und/oder Brötchen in Würfel schneiden und in eine gefettete Form geben. 1-2 geschnittene
Äpfel, Nüsse und/oder Trockenfrüchte untermischen.
3. Den warmen Pudding über die Mischung gießen und mit Zimt bepudern und einige Flocken
pflanzliche Butter über den Auflauf verteilen.
4. Im Ofen bei 180°C für 20min backen und noch warm verspeisen!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Kochen und vor allem Guten Appetit!