Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Das Motiv ist schwarz und weiß eingefärbt.

Antisemitismus in Deutschland

Neue Herausforderung oder alte Bedrohung?
25. Okt, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr

Antisemitismus in Deutschland
Neue Herausforderung oder alte Bedrohung?

25. Okt, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr
Reihe: Begleitprogramm "Rassismus"

In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V.

Prof. Dr. Andreas Zick, Sozialpsychologe, Universität Bielefeld
Elena Tanaeva, Sozialarbeiterin und Mitglied der Jüdischen Gemeinde Dresden
Benjamin Steinitz, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin

Moderation: Wolfram Nagel, MDR-Hörfunkjournalist, Dresden

Menschen jüdischen Glaubens fühlen sich in Deutschland noch immer und aktuell wieder verstärkt bedroht. Diese Wahrnehmung steht in Wechselbeziehung mit der Zunahme antisemitisch motivierter Straftaten. Der Diskussionsabend fragt nach Ursachen und Ausprägungen des gegenwärtigen Antisemitismus. Hängt diese Entwicklung mit dem Rechtsruck der Gesellschaft zusammen? Oder handelt es sich um einen neuartigen Antisemitismus, der durch Zuwanderung aus dem Nahen Osten getragen wird? In welcher Verbindung steht Antisemitismus heute mit historischen „Traditionslinien“ antijüdischer Hetze und Gewalt? Was bedeutet diese Bedrohung für die jüdischen Gemeinschaften in Dresden und anderen deutschen Städten? Welche Konsequenzen hat sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?