Eine Gruppe von Menschen sitzt im Stuhlkreis auf Hockern in einem Garten.

Wie wir miteinander sprechen I Building Conversation: Gespräche in der Johannstadt

6. Sep, Fr., 17:00 bis 21:00 Uhr

Wie wir miteinander sprechen I
Building Conversation: Gespräche in der Johannstadt

6. Sep, Fr., 17:00 bis 21:00 Uhr

„The way we speak influences the future we create“

Miteinander reden, spazieren und essen in der Johannstadt
Wir treffen uns zunächst in den Internationalen Gärten und teilen uns dort in zwei Gruppen auf. Dann begeben wir uns an einen Überraschungsort in der Nachbarschaft. Dort unterhalten wir uns in einem der beiden Gesprächsformate. Nach diesem rund zweistündigen Ausflug kehren wir zurück in die Internationalen Gärten. Bei einem gemeinsamen Essen können wir uns darüber austauschen, was wir in unseren Gruppen erlebt haben.


Begrenzte Platzzahl
An beiden Terminen können jeweils rund 30 Personen teilnehmen.

Anmeldung
per Mail an conversation@dhmd.de

Weiterer Termin:
7. September, Samstag, 14 bis 18 Uhr  
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Ins Gespräch zu kommen ist wichtig, sich dabei gegenseitig zuzuhören noch viel wichtiger: Aber wie redet man wirklich miteinander, statt aneinander vorbeizureden? Und welche Rolle spielen dafür der richtige Ort und der richtige Zeitpunkt?

Mit dem Gesprächsformat Building Conversation bietet das internationale Künstlerkollektiv um Lotte van den Berg und Daan ’t Sas verschiedene Räume an, in denen jede*r zu Wort kommt. Hier kann man ganz unterschiedliche Arten der Kommunikation ausprobieren: Das „unmögliche Gespräch“ zum Beispiel, in dem es um Themen wie Gott, Macht oder Geld geht. Oder das "agonistische Gespräch", das sich als Debatte zwischen gegensätzlichen Standpunkten versteht. Und schließlich auch ein "Gespräch ohne Worte".

Zu den Gesprächsrunden am 6. und 7. September sind Menschen aus aller Welt eingeladen, die sich für Möglichkeiten eines offenen Austausches interessieren. Zum Abschluss können sich die Gruppen bei einem gemeinsamen Essen über ihre Erfahrungen austauschen.


DIE GESPRÄCHE AM 6. SEPTEMBER:

Gespräch ohne Worte (auch ohne Sprachkenntnisse)

Das „Gespräch ohne Worte“ ist angeregt von der jährlichen Versammlung der Inuit Grönlands. Die Teilnehmenden sitzen dabei stundenlang zusammen, ohne ein Wort zu sagen. Aus diesem Grund sind für dieses Gesprächsformat keine Deutschkenntnisse erforderlich.


Das unmögliche Gespräch

Im „unmöglichen Gespräch“ schreibt man seine Gedanken zunächst auf, um sie dann laut vorzulesen. Diese Gesprächsmethode wurde von den Jesuiten entwickelt. Sie soll helfen, sich über sehr abstrakte Themen wie Macht, Geld oder Religion auszutauschen.