Ein Seenotretter der Mission Lifeline mit gelbem Helm und Bart auf einem Boot.

IST MENSCHLICHKEIT VERHANDELBAR? Von den Grenzen des Humanismus in Europa

23. Okt, Mi., 18:00 bis 21:30 Uhr

IST MENSCHLICHKEIT VERHANDELBAR?
Von den Grenzen des Humanismus in Europa

23. Okt, Mi., 18:00 bis 21:30 Uhr

Das Sterben auf dem Mittelmeer, der Ruf nach einem einheitlichen europäischen Grenzschutz und das Infragestellen der Seenotrettung sind Themen, mit denen sich der Dokumentarfilm „Die Mission der Lifeline“ des Dresdner Filmemachers Markus Weinberg auseinandersetzt. Im Zentrum steht der Dresdner Verein „Mission Lifeline“. Dessen Ziel: Geflüchtete vor dem Ertrinken retten. Mit einem eigenen Schiff geht es auf das Mittelmeer. Doch in seiner Heimatstadt schlägt dem Team der „Mission Lifeline“ für ihre Arbeit nicht nur Liebe entgegen. Neben öffentlichem Anfeindungen muss es Angriffe, polizeiliche Ermittlungen und Gerichtsprozesse aushalten. Der Film illustriert auf eindringliche Weise die Herausforderung, vor der die Europäische Union steht: Eine Lösung für die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer zu finden. 

Nach der Filmvorführung diskutieren: Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden; Domenico Lucano, Bürgermeister der italienischen Stadt Riace a. D. und Dresdner Friedenspreisträger 2017; Torsten Küllig, Pressesprecher FREIE WÄHLER Kreisverband Dresden, Regisseur Markus Weinberg und Claus-Peter Reisch, Kapitän des Seenotrettungsschiffs „Lifeline“. Es moderiert Eileen Mägel. 

Veranstaltung im Rahmen des Showroom Neue Heimat Dresden 2025