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Symposium: Macht mit! Mit Macht? Museale Partizipation in der Migrationsgesellschaft ENTFÄLLT

27. Apr, Mo., 10:00 bis 17:30 Uhr

Symposium: Macht mit! Mit Macht? Museale Partizipation in der Migrationsgesellschaft
ENTFÄLLT

27. Apr, Mo., 10:00 bis 17:30 Uhr

+++ DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ENTFALLEN +++
Angesichts der derzeitigen Coronavirus-Ausbreitung kann das Symposium leider nicht stattfinden. Wir werden alle angemeldeten Teilnehmer*innen noch persönlich informieren.


Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Partizipation entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Schlagwort der Museumsarbeit. Hinter partizipativen Formaten steht häufig die Überzeugung, dass eine aktive Besucherbeteiligung die Hemmschwelle vieler Menschen gegenüber der Institution Museum senken oder sogar abbauen kann. Dadurch soll mehr Diversität und interkulturelle Öffnung in Museen gefördert werden. Unter welchen Bedingungen gelingt dies? Wie kann Partizipation nachhaltig in die museale Praxis eingeführt werden? Inwieweit sind kooperativ angelegte Formate mit traditionellen Konzepten vereinbar? Anhand einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema und einer Evaluierung von Praxisbeispielen nimmt das Symposium die Aktualität dieser Debatte in den Blick.


PROGRAMM  
 
9:00    Registrierung   

10:00  Grußworte und Einführung

10:30  PANEL 1: PARTIZIPATION IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT:
           EIN WEG ZUR DIVERSITÄTSÖFFNUNG DES MUSEUMS?

  Museen verändern durch Teilhabe neuer und anderer Besucher*innen?
  Ziele, Voraussetzungen und Wirkungen diversitätsorientierter Museumsarbeit

  Prof. Dr. Birgit Mandel, Direktorin Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim

  Museum zwischen Dialogplattform und Erkenntnisort: zwei unvergleichbare Größen?
  Léontine Meijer-van Mensch, Direktorin Staatliche Ethnographischen Sammlungen Sachsen


12:00  Mittagspause und Möglichkeit zur Führung durch die Ausstellung "Future Food. Essen für die Welt von morgen"
          mit Kuratorin Viktoria Krason

 
13:30  PANEL 2: PARTIZIPATION EVALUIEREN: QUALITÄT DURCH ERGEBNISSE ODER PROZESSE?

  YES, WE‘RE OPEN! Das offene (Kunst-)Museum in der Praxis
  Jochen Meister, Leiter Kunstvermittlung Pinakothek der Moderne 

  Wer definiert Qualität?
  Erkenntnisse und Fragen aus zwei partizipativen Projekten der Hamburger Kunsthalle 

  Marion Koch, freiberufliche Kunstvermittlerin und Kuratorin
 

14:30   Kaffeepause 

15:00   PANEL 3: DIE NACHHALTIGKEIT DER PARTIZIPATION:
            VON BEFRISTETEN PROJEKTEN ZU NACHHALTIGEN STRUKTUREN?

  Partizipation als Intervention: Was kommt nach der 'Museumsbesetzung auf Zeit'?
  Dr. Caroline Gritschke, Leiterin Bildung und Vermittlung Haus der Geschichte Baden-Württemberg  

  [Probe]Räume und Junior-Kuratoren - Gemeinsam ausstellen, vermitteln, partizipieren  
  Constanze Schröder, Leiterin Outreach und Vermittlung Stadtmuseum Berlin
 

16:00  Podiumsdiskussion: Partizipation ja, aber inwieweit?
           mit den Referent*innen aus dem 2. und 3. Panel

           Moderation: Dietmar Osses, Sprecher Arbeitskreis Migration des Deutschen Museumsbunds /
           Leiter LWL_Industriemuseum Zeche Hannover
 

17:30  Ende

Anmeldung
bis 6. April an: partizipation-symposium@web.de.
Aktuelle Informationen unter: http://machtmit-symposium.de

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Museums-Stipendiums "Kulturelle Vielfalt und Migration" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und wird konzipiert und organisiert von: Meltem Kücükyilmaz M.A. und Alice Mazzara M.A.