Ein prall gedeckter Tisch mit, die Esssen und mit Wein anstoßen. Der Tisch ist von oben fotografiert.

Gemeinsam zu Tisch: Ein interreligiöses Gastmahl Mit kulinarischen Kostproben in drei Gängen

1. Okt, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr

Gemeinsam zu Tisch: Ein interreligiöses Gastmahl
Mit kulinarischen Kostproben in drei Gängen

1. Okt, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr
Reihe: Begleitprogramm "Future Food"

Online-Tickets max. bis zum Vortag buchbar; ggf. Restkarten an der Abendkasse

Für nicht wenige hat Ernährung mittlerweile den Status einer Ersatzreligion eingenommen. Aber können religiöse Speisevorschriften und aktuelle Food-Trends auch gemeinsam gedacht werden: Lassen sich halal und bio, christlich und vegan, koscher und nachhaltig in Einklang bringen? Beim interreligiösen Gastmahl fragen wir nach den Hintergründen religiöser Speisegebote und gleichzeitig nach deren Perspektive für eine nachhaltige Zukunft. Spielen ökologische,  tierethische oder nachhaltige Perspektiven eine Rolle in den Speisegeboten des Islam, des Juden- und Christentums? Oder befördern die Religionen mit ihren Speise-Vorschriften und ethischen Maßstäben gar ein verändertes Ernährungsverhalten? Welche Rituale begleiten das Essen und welche symbolisch-religiöse Bedeutung haben die unterschiedlichen Speisen? Wo liegen in der Kritik von Speisevorschriften – etwa in der Debatte um Schächtung – rassistische Haltungen versteckt und wo versperren sie uns schlicht den Blick auf eine gemeinsame Kultur des Essens?

Gäste:

Asmaa El Maaroufi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster, forscht in ihrer Doktorarbeit über das Verhältnis von Mensch und Tier im Islam

Akiva Weingarten, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Dresden

Prof. Dr. Anselm Schubert, Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, geht in seinem jüngsten Buch auf Spurensuche nach den verschiedenen Nahrungsmitteln, die seit den frühen Christen beim Abendmahl Verwendung fanden

Moderation: Leon Joskowitz, Philosoph und Moderator, Begründer des „Kulinarischen Festivals“ und des „Philosophischen Salons“ in Frankfurt a.M.

 

Veranstaltung in Kooperation mit der Katholischen Akademie Dresden und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Landesprogrammes „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ gefördert.