Gruppenbild der vier Stammautoren

Lesebühne Sax Royal feat. Ahne Zum Fressen gern

20. Aug, Do., 20:00 Uhr

Lesebühne Sax Royal feat. Ahne
Zum Fressen gern

20. Aug, Do., 20:00 Uhr

Achtung! Platzzahl begrenzt. Also schnell das Online-Ticket sichern.

Schon zum zehnten Mal gastiert am 20. August die Lesebühne Sax Royal im Deutschen Hygiene-Museum, um ihr traditionelles Sommergastspiel zu bestreiten. Die Stammautoren Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth begeistern sonst monatlich ihre Fans in der Scheune im Herzen der Neustadt mit immer neuen Geschichten, Gedichten und Liedern. Im Deutschen Hygiene-Museum präsentieren sie unter dem Titel "Zum Fressen gern" ein literarisches Programm passend zur aktuellen Sonderausstellung „Future Food“. Bei gutem Wetter findet die Lesung unter freiem Himmel im Innenhof statt.

Seit die Menschen in den Wohlstandsgesellschaften sich keine Sorgen mehr ums Essen machen müssen, machen sie sich umso mehr Gedanken ums Essen. Den unbeschwerten Genuss an Speis und Trank verdirbt der Gedanke daran, dass es auf der Welt auch noch Hunger gibt. Der Appetit aufs Fleisch vergeht manchem, wenn er sieht, wie's den Tieren ergeht, die es uns liefern. Trotzdem wird gefuttert, von exotischen Nahrungsmitteln der Zukunft und aus den Trögen der Hausmannskost, bis die Pfunde der körperlichen und geistigen Beweglichkeit gefährlich werden. Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth erzählen von Erfahrungen im Schlachtbetrieb, ihren persönlichen Speisevorschriften und den schlimmsten Restaurantunglücken.Foto: Tim Jockel

Als Gastautor haben sich die vier Royalisten außerdem auch noch einen ihrer liebsten Kollegen eingeladen: Ahne aus Berlin! Ahne wurde 1968 in Berlin-Buch geboren und ist gelernter Offset-Drucker. Die Wende war für ihn ein Glücksfall: Er wurde arbeitslos und Hausbesetzer. Ahne war etliche Jahre bei den „Surfpoeten“ aktiv und liest immer noch jeden Sonntag bei der Berliner „Reformbühne Heim & Welt“. Berühmt ist er für seine „Zwiegespräche mit Gott“, in denen er von seinen Gesprächen mit dem Schöpfer des Universums erzählt, die er regelmäßig in der Choriner Straße führt. Sie sind in mehreren Bänden erschienen, daneben hat Ahne auch Bücher mit Geschichten und Gedichten veröffentlicht.

Foto: Tim Jockel