Rote Fäche und blaues Zickzackmuster

Hegel - die Theorie von allem und die Zuversicht des Denkens mit FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube

22. Sep, Di., 19:00 bis 21:00 Uhr

Hegel - die Theorie von allem und die Zuversicht des Denkens
mit FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube

22. Sep, Di., 19:00 bis 21:00 Uhr

ONLINE-TICKETS MAX. BIS ZUM VORTAG BUCHBAR, GGFS. RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE


Philosophisches Gespräch der Reihe "Theorien zur Praxis" mit:
Jürgen Kaube, Autor und Herausgeber der FAZ
Philipp Felsch, Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin
 

Im Jahr des 250. Geburtstags von Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831) hat der renommierte Autor Jürgen Kaube eine Biografie dieses bis heute einflussreichen Philosophen des 19. Jahrhunderts vorgelegt: Hegels Welt, Rowohlt 2020. Ein guter Grund für Philipp Felsch, Gastgeber der philo-sophischen Publikumsgespräche „Theorien zur Praxis“, den FAZ-Herausgeber ins Deutsche Hygiene-Museum einzuladen, um mit ihm über die Entstehungsbedingungen von Hegels Philosophie und ihre bis heute andauernde Wirkungsgeschichte zu sprechen.

Die Rede vom „Weltgeist“, die „Dialektik von Herr und Knecht“ oder das „Warten auf das Ende der Geschichte“ sind einige der bekanntesten Schlagworte des riesigen Werks von Hegel, das den An-spruch hatte, eine „Theorie von allem“ zu entwickeln – und die eigene Zeit in Gedanken zu fassen. Während seiner Lebenszeit vollzog sich der Übergang des alten Europas in die moderne Gesellschaft wie wir sie kennen. Ob Aufklärung, die Herrschaft Napoleons oder die Befreiungskriege, ob Industriali-sierung, Vormärz oder die großen Entdeckungen – die Welt ändert sich während der Lebensjahrzehnte Hegels von Grund auf. Und zwar durch Ideen, die zu Revolutionen führten: zu politischen, industriellen, ästhetischen und pädagogischen, aber auch zu Revolutionen des Denkens selbst.

Mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel stellt die Reihe „Theorien zur Praxis“ im Deutschen Hygiene-Museum wieder einen großen Denker vor, dessen Werk bis heute fasziniert, inspiriert und irritiert – ein Muss für alle philosophisch interessierten Dresdnerinnen und Dresdner.