Ein Gefangener in seiner Zelle von hinten fotografiert

Im Vollzug: Wie steht es um die Gefängnisse in Sachsen?

7. Okt, Mi., 19:00 bis 21:00 Uhr

Im Vollzug: Wie steht es um die Gefängnisse in Sachsen?

7. Okt, Mi., 19:00 bis 21:00 Uhr
Reihe: Begleitprogramm "Im Gefängnis"

Online-Tickets max. bis zum Vortag buchbar; ggf. Restkarten an der Abendkasse

Noch vor einigen Jahren attestierte man dem Strafvollzug in Sachsen Vorbildcharakter. Heute hingegen prägen auch Negativschlagzeilen das Bild: Immer häufiger ist von Überbelegung, Personalmangel und Kriminalität hinter verschlossenem Riegel die Rede. Aber wie ist die Lage in den Gefängnissen Sachsens wirklich? Löst der Bau von Großgefängnissen wie dem in Zwickau Probleme oder ist dem Umstand der nÜberbelegung ganz anders zu begegnen? Wie sieht der Alltag für Häftlinge und Vollzugsbeamte in den sächsischen Gefängnissen aus? Welche Haftbedingungen sind zu gewährleisten, damit dem Drogenmissbrauch sowie der Gewalt und Radikalisierung unter den Insassen kein Vorschub geleistet wird? Und ist der Strafvollzug in seiner heutigen Form überhaupt noch zeitgemäß oder gibt es andere Modelle, deren Resozialisierungsaussichten vielversprechender sind als der geschlossene Vollzug?

Pedro Holzhey, Vorstandsvorsitzender von Set-Free e.V., engagiert sich für die Wiedereingliederung von ehemaligen Straftätern in die Gesellschaft

Mathias Weilandt, Staatssekretär, Sächsisches Staatsministerium der Justiz

René Selle, stellv. Bundesvorsitzender des BSBD – Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands e. V., Landesvorsitzender des BSBD Sachsen,

Prof. Dr. Jens Borchert, Sozialwissenschaftler und Kriminologe, Hochschule Merseburg

Moderation: Susanne Kailitz, Journalistin, Veto Magazin