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Erzählsalon zum Thema "Wie ich fürs Leben lernte" Dresdner und Dresdnerinnen erzählen ihre ganz persönlichen Lerngeschichten. Erzählen Sie mit!

4. Okt, Di., 19:00 Uhr

Erzählsalon zum Thema "Wie ich fürs Leben lernte"
Dresdner und Dresdnerinnen erzählen ihre ganz persönlichen Lerngeschichten. Erzählen Sie mit!

4. Okt, Di., 19:00 Uhr
Reihe: Erzählsalons

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Das Lernen, die Schule und die Bildung sind große Themen in unserer heutigen Wissensgesellschaft. Es klingt ganz simpel: Wenn wir aufwachsen, lernen wir. Aber was braucht ein junger Mensch, um gut lernen zu können? Wie können wir so lernen, dass Lernen Freude bereitet? Was muss man lernen, um später im Leben bestehen zu können – und wo lernt man das eigentlich? 

Sechs Dresdnerinnen und Dresdner mit ganz unterschiedlichen Hintergründen erzählen ihre persönlichen Lerngeschichten. Wir wollen durch ihre Geschichten begreifen, wie unterschiedlich die Menschen in unserer Stadt die Schule und das Lernen erlebten. Und wir laden Sie dazu ein, diesen Geschichten zuzuhören und auch Ihre Erfahrungen zu teilen.

ERZÄHLENDE:

Bernd Junghans, 1941 in Annaberg geboren, lernte Triebwerkmechaniker und studierte an der ABF der Technischen Hochschule Dresden und am Moskauer Energetischen Institut. Nach seiner Promotion am Institut für Elektronische Bauelemente in Karl-Marx-Stadt war er in vielen leitenden Positionen im Forschungsbereich Mikroelektronik in Dresden tätig, bis ihn nach der Wende ein amerikanisches Unternehmen ansprach.

Marion Langer, Jahrgang 1975, ist ein einem kleinen Dorf im Odenwald aufgewachsen. Sie absolvierte ein Studium der Ethnologie, Musikwissenschaft und Moderner Indologie mit Tamilisch in Heidelberg. Viele Reisen führten sie u.a. nach Indien, China, Hongkong, Brasilien, in die USA und viele Europäische Länder. Mit ihrem ersten Mann zog sie 2003 in die Schweiz und ihr jetziger Mann führte sie nach fast 5 Jahren Fernbeziehung nach Radebeul, wo sie sich wieder neu orientierte und dazulernte. 

Yulia Penner ist eine der sogenannten Spätaussiedlerinnen. Sie ist 1990 in Kasachstan geboren, hat dann in Russland gelebt, in Rheinland-Pfalz Abitur gemacht und in Thüringen studiert. Seit 2020 lebt und promoviert sie in Dresden. Für die Zeit des Krieges hat sie ihre Dissertation unterbrochen, um mit Geflüchteten aus der Ukraine zu arbeiten. Außerdem kennt man sie als Influencerin unter mirroronscreen.

Wenhui Ren wurde 1994 geboren. Sie besuchte in ihrer chinesischen Heimat eine Pflegeschule und arbeitete dort im Krankenhaus. 2017 kam sie in einem Praktikum erst nach Zwickau dann nach Dresden und arbeitet seit 2019 als Krankenschwester. Sie erzählt über ihre Schulzeit und ihre medizinische Ausbildung in Asien und Europa.

Jörg Richter wurde 1964 in Dresden geboren und trainierte an der Sportschule in Zinnwald Biathlon, wo er auch die Erweiterte Oberschule besuchte. Abitur machte er in Dresden an der Pestalozzi-Schule. Sein Ausreiseantrag wurde bewilligt, als die Mauer fiel. Er studierte in Hamburg und schrieb später zu vielen Themen als Journalist und Lebenskünstler.

Heidrun Weiß-Weps, 1949 in Bitterfeld als Tochter einer Baptistin geboren, lernte auf einer Russischschule und hat ihr Abitur an der Sportschule in Halle absolviert. Sie wurde Industriekauffrau und BGL-Vorsitzende, später Vorsitzende der Gewerkschaft Handel, Nahrung und Genuss und der Frauenkommission der Stadtbezirksleitung Halle Süd. Parallel zum Beruf absolvierte sie ein Fernstudium als Diplomgesellschaftswissenschaftlerin.


ÜBER DIE REIHE:

Die „Erzählsalons“ in der museumKÜCHE, dem Café im Deutschen Hygiene-Museum, bieten Raum für das Erzählen ganz persönlicher Geschichten und damit für den Austausch von Lebenserfahrungen mit den Zuhörenden. Das Erzählen ist ein menschliches Grundbedürfnis und gleichzeitig eine Möglichkeit, Erlebnisse zu verarbeiten, Erfahrungen weiterzugeben und dadurch Gemeinschaft und Vertrautheit zu stiften.

Einmal im Monat erzählen Dresdner und Dresdnerinnen den Gästen der Erzählsalons Geschichten aus ihrem eigenen Leben. Vorbereitet und moderiert und werden die Abende von Katrin Rohnstock, die als Expertin für das Erinnern das Format der Erzählsalons begründet hat.

Damit die Abende persönlich und dialogreich stattfinden können, ist die Zahl der Gäste auf 30 Personen begrenzt.

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