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Ist Nachhaltigkeit nur etwas für Reiche? Diskussion im Rahmen der Reihe "Zurück oder Zukunft? Dresden im Gespräch"

1. Sep, Do., 18:00 Uhr

Ist Nachhaltigkeit nur etwas für Reiche?
Diskussion im Rahmen der Reihe "Zurück oder Zukunft? Dresden im Gespräch"

1. Sep, Do., 18:00 Uhr
Reihe: Zurück oder Zukunft

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen von „Zukunftsstadt Dresden“
In Kooperation mit „Zukunftsstadt Dresden“, der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

Dr. Michael Bilharz, Experte für nachhaltigen Konsum, Umweltbundesamt

Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels haben Debatten um eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in den letzten Jahren an Fahrt gewonnen. Oft heißt es dabei, Konzepte eines ökologisch-nachhaltigen Lebens seien sozial ungerecht und nur für privilegierte, wohlhabende Bevölkerungsgruppen leistbar. Wir wollen diskutieren: Wer kann sich einen klimafreundlichen Lebensstil überhaupt leisten? Wem nützt eine nachhaltige Entwicklung, für wen verursacht sie Kosten? Ist Nachhaltigkeit nur etwas für Reiche?

 

Über die Reihe "Zurück oder Zukunft"

Her mit dem guten Leben für alle! Doch kann das gute Leben auch das richtige, ethisch und ökologisch vertretbare sein? Über die Frage, welche Prinzipien Politik, Wirtschaft und das soziale Miteinander in Zukunft prägen sollen, wird intensiv debattiert. Dabei fallen Schlagworte wie Nachhaltigkeit, Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit, Integration, Diversität, Ökologie und Bürgerbeteiligung. Aber was für die einen verlockend und erstrebenswert klingt, schreckt andere eher ab. Uns interessiert deshalb: Welche Zukunftsentwürfe halten Sie für lebenswert, welche machen Ihnen Sorgen? 

Reden Sie mit uns: Nach einem anregenden Impulsvortrag von Zukunfts-Expert:innen aus Wissenschaft, Medien und Politik tauschen wir uns in moderierten Kleingruppen in World Café-Atmosphäre mit Ihnen aus über Ihre Zukunftsbilder, über Visionen, Ängste und Forderungen einer zukünftigen Entwicklung in Dresden und darüber hinaus: Ist Nachhaltigkeit ein Leitbild für die gesamte Gesellschaft oder nur etwas für Wohlhabende? Führt die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit und Diversität zu mehr Teilhabe oder ist sie unnötig? Wie steht es um Ihr Vertrauen in das politische System und die Handlungsfähigkeit sowie Zuverlässigkeit der gewählten Volksvertreter:innen?

Weitere Termine:

6. Oktober, 18 Uhr: Macht Gendern die Gesellschaft gerechter?

10. November, 18 Uhr: Können wir der Politik noch trauen?
 

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