"Lebensfreude" von Gerhard Richter wird teilweise freigelegt

Über das Projekt

1956 hat der Maler Gerhard Richter in einem Treppenhausfoyer des Deutschen Hygiene-Museums das Wandgemälde Lebensfreude geschaffen. Es handelt sich dabei um Richters Diplomarbeit, mit der er sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Professor Heinz Lohmar abgeschlossen hat. 1979 ist das Gemälde weiß überstrichen worden, um den ursprünglichen Zustand des Foyers wiederherzustellen.

Einige Partien des Wandgemäldes des heute weltbekannten Malers werden bis Herbst 2024 während der Laufzeit der Sonderausstellung VEB Museum. Das Deutsche Hygiene-Museum in der DDR in einer öffentlichen Schaurestaurierung wieder freigelegt. Das gemeinsame Projekt des Museums und der Wüstenrot Stiftung findet in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt, die das Vorhaben wissenschaftlich berät. Die begleitenden Vermittlungsmaßnahmen unterstützt die Ernst von Siemens Kunststiftung durch eine Förderung. Die Freilegungsarbeiten werden von den Dresdner Restaurator:innen Albrecht Körber und Susann Förster ausgeführt. Die fachliche Beratung erfolgt durch das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.

Gerhard Richter wurde 1932 in Dresden geboren; 1961 ist er aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland geflüchtet. Heute gehört der Maler, Bildhauer und Fotograf international zu den bekanntesten und bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Das Gerhard Richter Archiv ist an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden angesiedelt.


PRESSEINFORMATION
PRESSEFOTOS

 

Galerie

 

Fotografische Dokumentation des Freilegungsprozesses: Andreas Rost
für das Wandgemälde: © Gerhard Richter 2024 (01022024), courtesy Gerhard Richter Archiv Dresden

Ein Projekt der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum und der Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Die begleitenden Vermittlungsmaßnahmen unterstützt die Ernst von Siemens Kunststiftung.