Unterwegs Outreachprojekte des Deutschen Hygiene-Museum Dresden

DHMD "on the road"

Outreach-Projekte des Deutschen Hygiene-Museums

Das Deutsche Hygiene-Museum möchte in den nächsten Jahren seinen Radius erweitern und auch außerhalb von Dresden an verschiedenen Orten in Sachsen aktiv werden. Gemeinsam mit lokalen Partnerinstitutionen wollen wir dabei die Themen unserer Ausstellungen weiter entwickeln und die Objekte unserer Sammlung neu sehen lernen.

Uns interessieren dabei vor allem die Erfahrungen und Perspektiven der Menschen, die in kleinen und mittelgroßen Städten leben und arbeiten. Welche Themen finden Sie wichtig und spannend? Welche Herausforderungen unserer Zeit beschäftigen Sie?

 

Echt!? Das Fake-Projekt in Hoyerswerda

DHMD unterwegs führt uns zunächst nach Hoyerswerda, wo wir mit viel Interesse und großer Offenheit aufgenommen wurden. Angeregt durch unsere Sonderausstellung FAKE. Die ganze Wahrheit entwickeln wir zusammen mit unseren Partnerinstitutionen kreative Formate rund um das Thema Wahrheit und Lüge. Eine gemeinsame Idee sind zwei Wander-Pavillons, die dazu einladen, sich selbst auf die Probe zu stellen und mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen, unter welchen Umständen Lügen erlaubt sind und wann sie gefährlich werden. Darüber veranstalten wir Anfang 2023 eine „Woche der Lügen“ mit verschiedenen Angeboten in der Stadt.

Tourdaten Wander-Pavillons in Hoyerswerda:

  • 26.Juni: Bürgerwiese, WK II
  • 7.Juli: Lausitz-Center
  • 10.Juli: Straßentheaterfest
  • 10. September: Stadtfest
  • 8.Oktober: Herbst-Feuer-Fest Knappenrode

Unsere Partner

Zu den beteiligten Institutionen in Hoyerswerda gehören bislang die Kulturfabrik, das Jugendclubhaus Ossi, die Stadtbibliothek, das Zuse-Computer-Museum, das Stadtmuseum, die Energiefabrik, die Evangelische Kirchengemeinde Hoyerswerda-Neustadt, die RAA, Oberschule Hoyerswerda und die Volkshochschule.


News - Was bisher passiert ist

1. April 2022 | Graben nach der ganzen Wahrheit

Was bietet sich für die Bekanntmachung eines Projekts zum Thema „Fake“ besser an, als ein gut gebauter Aprilscherz in der Regionalpresse?

Bei einem Besprechungstermin mit unseren Hoyerswerdaer Partnern wurde dazu spontan eine passende Fake-Geschichte ersonnen: Durch ein Fundstück aus dem frühen 6. Jahrhundert könne bewiesen werden, dass Hoyerswerda ganze 1.500 Jahr alt sei – und nicht nur 750, wie bislang von der Geschichtsschreibung angenommen. Die Sächsische Zeitung konnte für diesen Spaß gewonnen werden und löste das Rätsel am nächsten Tag für ihre Leserschaft auf: Der „spektakuläre Fund in der Bärenanlage des Zoos“ war nicht weiter als eine Fälschung, aber gleichzeitig auch der kreative Auftakt unseres Fake-Projekts in Hoyerswerda.